Beurlaubung von Pfarrer Schwarz

Dieser BLOG dient einem fairen Gedanken-und Meinungsaustausch. Solange da nichts „unter die Gürtellinie“ geht, sind alle Meinungen willkommen.

Nachdem, wie in vielen Medien zu lesen und sehen war, Pfarrer Schwarz beurlaubt wurde, weil er sich, laut Probst Mikosch „gegen alle Regeln der Verfassung innerhalb seiner eigenen Landeskirche zum ‚Bischof‘
weihen“ lassen hat, würde mich an dieser Stelle schon einmal Ihre Meinung interessieren.

Wer jetzt nicht weiß, worum es geht, sollte sich vorerst über uns www.wigberti.de und über die Sachlage informieren.
Hier nun die Pressemitteilung der EKM vom 16.06.2009:

Pressemitteilung der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland
EKM untersagt Pfarrer von Werningshausen den Pfarrdienst:
Prior Schwarz hat sich zum „Bischof“ eines Apostolats „weihen“ lassen
Dem Pfarrer und Prior des Evangelischen Klosters St. Wigberti in Werningshausen, Pfarrvikar Franz Schwarz, ist vom Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) die Ausübung des Dienstes als Pfarrer untersagt worden. Schwarz hatte sich am 25. April 2009 durch den Bremer Pfarrer i.R. Karsten Bürgener, der den (rpt. den) „Hochkirchlichen Apostolat St. Ansgar“ vertritt, in Werningshausen zum „Bischof“ des Apostolats „weihen“ lassen. Schwarz (64) ist seit 1978 Pfarrer in Werningshausen bei Sömmerda und seit 1987 Prior des Klosters St. Wigberti. Erst im Oktober des vergangenen Jahres hatte das Kollegium der EKM die seit 1987 geltende Anerkennung des Priorats als Bruderschaft in der EKM bestätigt und es so unter die EKM-Verfassung gestellt.
„Wer sich gegen alle Regeln der Verfassung innerhalb seiner eigenen Landeskirche zum ‚Bischof‘ weihen lässt, hat damit die Gemeinschaft der Landeskirche verlassen“, erklärt der stellvertretende Landesbischof, Propst Dr. Hans Mikosch. Laut Verfassung der EKM gibt es nur eine Landesbischöfin oder einen Landesbischof sowie die Regionalbischöfe. Diese werden von der Landessynode für eine Amtszeit von zehn Jahren gewählt.
Die Landeskirche wurde jüngst über eine Internetseite auf den Vorgang aufmerksam. Schwarz war
unmittelbar danach ins Landeskirchenamt gebeten worden. Im Ergebnis des Gespräches zwischen Schwarz und Landesbischof Christoph Kähler hatte Schwarz am 28. Mai seine sogenannte „Bischofsweihe“ schriftlich bedauert und für nichtig erklärt. Diese Erklärung hat Schwarz jedoch am 2. Juni widerrufen. Ein erneutes Gespräch zwischen Schwarz und Mikosch ist am vergangenen
Wochenende ergebnislos verlaufen.
Schwarz ist es mit der Entscheidung des Kollegiums des Landeskirchenamtes untersagt, zu taufen und das Abendmahl zu spenden sowie zu predigen. Während des vierteljährigen Zeitraums, in dem Schwarz
keinen Dienst ausüben darf, wird durch das Landeskirchenamt geprüft, ob ein Disziplinarverfahren einzuleiten ist. Davon unberührt, so Mikosch, bleibt die Wertschätzung der Arbeit der Bruderschaft St.
Wigberti.


Gerne würden wir Ihre Kommentare lesen.

Gott befohlen,
Br. Klaus
Priorat St. Wigberti

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145 Kommentare

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145 Antworten zu “Beurlaubung von Pfarrer Schwarz

  1. Schmid Martin

    Liebe Mitleser
    Als Katholik bin ich erfreut, dass es Menschen wie Pater Franz gibt, die den Bogen und die Brücke spannen zwischen den beiden Konfessionen. Das persönliche Bekenntnis dieses grossen Mannes, sein Glaube, sein Wille zur Einheit sind mir selbst Wegschnur und Leitfaden. Die Kirche Gottes erstreckt sich nicht nur auf die Einen, sie verlangt nach der Einsicht Aller. Martin Luther als Wegbereiter war wohl unabdingbar. Die Kirche Jesu Christi aber existiert nur als Einheit. Gott, der Herr ist nun mal im Tabernakel allgegenwärtig und somit die reale Präsenz in seinem Haus auf Erden. Nur zum IHM können die Suchenden gehen, nur zu Ihm als Punkt und Wahrheit werden die künftig Fragenden streben. Keine theologischen Weisheiten werden verfangen, der Herr in seinem Hause aber schon . Pater Franz Schwarz wir beten für Sie und ihre Mitbrüder.
    Wenn unserer eigener Weg zu Ende geht, der Glaube und die Kirche auf Erden wird alles überwinden.
    In Gebet und Gottvertrauen grüssen wir Sie und alle die guten Willens sind
    Familie Martin Schmid-Nebel in Bottmingen bei Basel

  2. Markus Fresdorf

    Noch ein Nachtrag:

    Meines Erachtens ist die EKM-Kirchenleitung nicht ganz bei Trost oder sie hat einfach sich über den Sachverhalt nicht richtig kundig gemacht und das ist für theologisch gebildete Menschen, die zudem über einen theologisch und kirchenrechtlich gebildeten Apparat verfügen oder sich zumindest locker auch extern jederzeit in aller Ruhe erst einmal sachkundig machen könnten, wirklich eine Schande, ein Armutszeugnis.

    Eine Weihe von Personen im kirchlichen Amt einer deutschen evangelischen Landeskirche ist ja nun mit absoluter Sicherheit keine Ausnahmeerscheinung, kein Einzelfall, kein Novum. Und sie bedeutet absolut nicht, dass damit der Thron anderer Amtsträger, die eine ähnlich klingende und natürlich historisch abgeleitete Amtsbezeichnung führen, welche aber mit dem Weihegrad, der hier zur Diskussion steht, überhaupt nichts zu tun haben, usurpiert werden soll. Ein solcher Anspruch ist ja gerade deshalb schon ausgeschlossen, weil es inhaltlich um etwas ganz anderes als eine Amtsbezeichnung nach einer bestimmten Satzung, Verfassung oder Statuten geht. Beides steht nicht in Konkurrenz zueinander und kann es auch gar nicht, solange sich die verfasste Kirche nicht mehrheitlich bzw. auf vorgesehenem Wege über ihre maßgeblichen Gremien und Organe anders entscheidet. Der Abstand, die Entfernung beider Dinge voneinander dürfte beträchtlich sein. So groß, dass kein aktueller Amtsträger Angst um seinen Posten oder das Wegschwimmen seiner Felle haben müsste.

    Das alles sind aber recht einfach schon für mich als Laien erkennbare Tatsachen, die für Vertreter der Kirchenleitung erst recht klar sein müssten.

    Kurz und bündig an die Kirchenleitung in Mitteldeutschland: Das sollten Sie aber wissen!

  3. Markus Fresdorf

    Eine Weihe kann nicht zurückgenommen oder widerrufen werden und schon gar nicht von dem Geweihten selbst. So sehe ich das, auch wenn ich Laie bin.

    Eine hochkirchliche Weihe steht doch dem Dienst in einer Landeskirche aus meiner Sicht nicht entgegen.

    Problematisch ist nur der Klerikerstatus, wenn ich mal so sagen darf, wenn dabei die Konfessionszugehörigkeit per Konversion gewechselt werden würde. Nicht für den Bestand einer Klostergemeinschaft, aber für das Dienstverhältnis. Nur selbst da könnte man sich ggf. m.E. einigen, wenn der Wille da ist.

    Man kommt mit Ökumene weiter, doch, ja. Das glaube ich schon. Aber das setzt auf allen beteiligten Seiten den Willen voraus, einen Weg zu finden und vom hohen Ross der Rechthaberei und Besserwisserei herunter zu steigen.

    Ich bin heilfroh, wenn ich von solchen Streitigkeiten bzw. Verhaltensweisen wie hier in diesem Fall lese, dass ich vor weit über 30 Jahren der ev. Kirche auch ganz offiziell den Rücken gekehrt und den orthodoxen Glauben angenommen habe. Trotz der natürlich auch in unseren Kirchen reichlich vorhandenen Konflikte unter lauter sündigen Menschen mit ihren Schwächen.

  4. Michael H.

    Liebe Leser ,

    ein Pfarrer sagte mir , halte am Glauben fest und alles wird gut !
    Nun siehe da , der Tag kam wo ich dem Pfarrer sagte
    halte nun du am Glauben fest und vertraue auf Gott .

    Und alles wurde wieder gut .

    Gott befohlen

    Michael H .

  5. wigberti

    Liebe Mitleser!

    Miteinander, nicht gegeneinander.
    Gespräche, nicht Vorverurteilungen.
    Faires Ringen, keine Machtspiele.
    Vor allem aber gegenseitiges Zuhören mit Wohlwollen.

    Unter diesem Tenor gab es den Beginn guter Gespräche mit der Kirchenleitung in Magdeburg.

    Wir sind auf einem guten Weg!

    Über weitere Entwicklungen informieren wir zu gegebener Zeit.
    Wir bitten um Verständnis, daß dies zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich ist, bedanken uns aber jetzt schon einmal für die vielen Gebete und Hilfen, die uns zuteil wurden.

    Wir bleiben verbunden im Gebet,

    Gott befohlen, Br. Klaus

    • Br.Konrad R. Krause-Sittnick

      Hallo,
      mit grosser Freude habe ich eure Mitteilung gelesen, dass die Gespräche in brüderlicher (schwesterlicher) Atmosphäre verlaufen. Besonders habe ich mich auch über die Haltung des Weihbischofs gefreut.
      Unser Gebet begleitet euch.
      In herzlicher Verbundenheit

      Br. Konrad
      Ökumenische St. Nikolaus Gemeinde
      Mazarron/Spanien

  6. Johannes H.

    Liebe Wigberti-Brüder,
    nachstehende Mitteilung erhielt ich von Weihbischof Niche:
    „Welche eine Wendung durch Gottes Fügung!“ Wie freuen wir uns hier in Cottbus für Bruder Schwarz, „St. Wigberti“ und die umliegenden Kirchgemeinden! Und wie sehr freuen wir uns auch an all der Unterstürzung für Bruder Schwarz und seine Mitbrüder!
    Die „defensive“ Taktik der hochkirchlichen Brüder scheint in dieser Sache Früchte getragen zu haben: nicht auf den Putz zu hauen, keine aggressiven Statements, nicht laut schreiend sich von außen hineinmengen, sondern eher im Stillen und Verborgenen versuchen, zu helfen.
    Freilich haben wir alle mitgelitten und freuen uns um so mehr jetzt auch mit.
    Wie sehen die Früchte aus? Darf man’s zum Mitfreuen (und den dreieinigen Gott loben) wissen?
    Verbunden in der Liebe Christi Jesu
    Johannes H.

  7. Johannes H.

    Zur Information:
    Weihbischof Niche hat mir dankenswerterweise persönlich geantwortet:
    „Wir Cottbusser stehen aber selbstverständlich in persönlichen, telefonischen und schriftlichen Kontakt mit den Brüdern in Werningshausen – vor allem wiederum natürlich mit dem Prior des Klosters und nehmen regen Anteil an ihrem Ergehen.“
    Dieser Zusammenhalt ist sicher hilfreich und sehr bestärkend.
    Im Gebet verbunden grüßt
    Johannes H.

  8. Harald Ring

    Wie ich die Sachlage nach den vergangenen Wochen betrachte, muss doch festgestellt werden, das die Kirchenleitung sich hinter das Kirchenrecht verschanzt und die theologische Auseinandersetzung scheut.Das ist mehr als bedauerlich; denn damit verbunden zeigt sich die Substanzlosigkeit Landeskirchlichen handelns.Hinzukommt und das ist eigentlich das Schwerwiegende, dass der Weg über das gemeinsame Gebet nicht gesucht wird und eine Kirche muss sich da anfragen lassen.Von daher ist es kein Wunder wie mit Br.Schwarz umgegangen wird; sachlich, formal, juristisch untermauert…die Pharisäer lassen grüßen.- ich wünsche Br.Schwarz, den Brüdern und den Gemeinden Glaubenszuversicht und weiterhin Vertrauen , dass die Wege die uns unser Heiland aufzeigt , wir nicht allein gehen.

  9. Zum hebraeischen Neujahr (ROSCH ha-SCHANA), was unser Herr, der Messias, auch feierte
    Gottes Reichen Segen an alle Brueder im Kloster
    wieauch alle glaeubigen Christen und Juden in Thueringen und Deutschland!

    Das Fest der Trompeten
    welches nach Gottes Befehl in Israel hat müssen gehalten werden: von Wikipedia:Rosch ha-Schana fällt nach dem jüdischen Kalender auf den 1. Tischri, der nach dem gregorianischen Kalender in den September oder in die erste Hälfte des Oktobers fällt. Das genaue Datum im gregorianischen Kalender wechselt von Jahr zu Jahr, weil der jüdische Kalender mit 12 Mondmonaten von 29 bis 30 Tagen rechnet (Synodischer Monat 29,53 Tage). Um die 354 oder 355 Tage mit dem Sonnenjahr in Einklang zu bringen, wird etwa alle drei Jahre ein ganzer Schaltmonat eingefügt.

    An Rosch ha-Schana beginnen die zehn Jamim Noraim (Hebräisch „EHRFURCHTSVOLLEN TAGEN“), die mit dem Versöhnungsfest Jom Kippur enden. Die rabbinische Literatur beschreibt diesen Tag als einen Tag des Gerichts. Einige Beschreibungen schildern Gott als auf einem Thron sitzend, wobei Bücher mit den Taten aller Menschen offen vor ihm liegen.

    Der Silvestergruß „Guter Rutsch“ ist etymologisch möglicherweise eine Verballhornung aus dem Jiddischen beziehungsweise Bibel-Hebräischen und leitet sich vom hebräischen ראש השנה טוב Rosch ha-Schana tov (= einen guten Anfang – wörtlich Kopf – des Jahres; also etwa: „Gutes Neujahr“) ab. Diese Floskel dürfte Anfang des 20. Jahrhunderts im Deutschen geläufig geworden sein.

  10. Johannes H.

    Hallo liebe Freunde,
    es bleibt wohl nun doch so, wie es zu befürchten war: Raffiniert werden alle Möglichkeiten genutzt, um einen Mann der Kirche (Bischof Schwarz) auszuschalten. Beim Kirchenvolk richtet solches Verhalten sicher großen nicht wieder herstellbaren Schaden an und nimmt der Kirchenleitung weiter jegliche Autorität und erlaubt keinen friedlichen Ausgleich oder eine sachdienliche Lösung. So ist das halt! Schlimmer als zu DDR-Zeiten. Von der neuen Landesbischöfin ist auch nichts anderes (besseres) zu erwarten. Genauso fatal ist, dass das Ganze der EKMD Geld (eingeschränktes Gehalt; niedrigere Pension) spart. So kann man eben auch „Sparmaßnahmen“ durchführen.
    Herzlich und im Gebet verbunden
    I h r Johannes H.

    • Michael H.

      Lieber Johannes H.

      was wir da meinen zu „befürchten“ ,das ist bekannt und nennt sich „Bürokratie“ !
      Aber an das was wir „Glauben“ nennt sich sie Kirche Jesus Christi und diese kennt nur die Vergebung und die Christliche Nächstenliebe .

      Das was die EKMD ,hier macht hat nichts mit unserm Glauben und Gemeinschaft zu tun.
      Die EKMD blockiert bewußt das Handeln der Gemeinden und ,hier ist der wirkliche Verfassungsbruch !
      Diese Verfahren ist auf den Lügen der “ Verantwortlichen Pröbste“ und Kirchenjuristen auf gebaut !
      Wir werden nun dieser „Sekte“ ,denn dies ist keine Kirche mehr , klar die Juristischen Grenzen zeigen !
      Kein wenn und aber und kein Zeitspiel mehr.
      Die betroffenen Gemeinden kann ich nur bitten, sich sofort von der EKMD zu lösen !

      Möge Gott uns vergeben, denn wir stehen zu unserem Pfarrer Schwarz . Denn dies ist mehr als die Anerkennung des Dienstherren der EKMD !

      Schade das auch die neue Landesbischöfin nicht mal eine Frage dazu beantworten kann .

      Michael H.

  11. Mit Entsetzen habe ich den Kommentar im Blog gelesen. Die Vorgehensweise der EKM ist unglaublich. Wie können angeblich „hochgläubige Christen “ derart bösartig und in meinen Augen verantwortungslos handeln. Der Glaube an Gott soll doch eigentlich Menschen vereinen, und als Gläubiger sollte man auch verzeihen können. Vielleicht sollten die Verantworlichen der EKM öfter mal in der Bibel lesen, um zu ihren menschlichen und christlichen Werten zurückzufinden.
    Ich hoffe, daß Pfarrer Schwarz diese lange Zeit der Demütigungen gesundheitlich gut überstehen wird. Ich werde auch weiterhin jeden Tag für ihn beten, in der Hoffnung, daß zum Schluß alles gut wird.

  12. Liebe Brüder im Kloster Wigberti,
    möchte mich noch mal zur Beurlaubung von Pfarrer Schwarz melden.
    Ich persönlich wohne z.B. in einem anderen Bundesland und habe so lange nichts gehört,ob die EKM inzwischen eine Entscheidung getroffen hat, bzw. ob diese noch aussteht. Das Ultimatum war ja bereits Ende August abgelaufen.
    Ich denke, ich spreche auch im Namen anderer, die sich im Blog mit Kommentaren geäußert hatten, die wie ich, die vielen Wochen und Monate mitgefühlt haben,verzweifelt sind über die Ungerechtigkeit, die Pfarrer Schwarz widerfahren ist, begleitet von der Ohnmacht, nicht helfen zu können.
    Deshalb möchte ich auf diesem Wege die Brüder bitten, eine kurze Information über den Stand der Geschehnisse mitzuteilen.
    DANKE

  13. Johannes H.

    Hallo, liebe Freunde,
    ich melde mich wieder mal kurz zurück. Zwischenzeitlich habe ich die versvhiedenen Kommentare gelesen. Mit fällt auf, dass das Anliegen, um das es geht, wohl noch nicht so recht vorangekommen ist und zurzeit wohl das Diszipliarverfahren läuft. Hab ich das richtig verstanden, es soll jetzt wohl nur noch um die meldepflichtige Nebentätigkeit gehen. Ist eigentlich eine Weihe eine melde- bzw. genehmigungspflichtige Nebentätigkeit? Die EKMD wird wohl kaum die hochkirchliche Weihe anerkennen wollen und können. Das ist eine Sache. Das kann und soll die EKMD dann auch klar sagen. Aber disziplinarische Anklagepunkte müssen auch kirchenrechtlich begründet sein.
    Ob die Verantwortlichen der EKMD überhaupt den Durchblick haben? Das bezweifle ich schon sehr nach dem was ich auch außerhalb diese Blogs dazu gelesen habe. Was läuft da eigentlich? Bekenntnisfragen interessieren wohl überhaupt niemanden. Man darf auch alles lehren, Hauptsache man liegt im Trend. Aber eine biblische begründete Weihe ist verwerflich.
    Quo vadis EKMD? –
    Und dann noch was anderes:
    Bischof P. Franz Schwarz feiert doch wohl bald seinen 65. Geburtstag. Wahrscheinlich vor den terminlichen Festlegungen zum Disziplinarverfahren. Ist dann alles vorbei wie beim Hornberger Schießen. Oder muss und will die EKMD nachtreten? Die Suspendierung von geistlichen Amt des „Pfarrvikars“ Schwarz ist dann wohl auch zementiert oder aufgehoben oder was eigentlich?
    Übrigens, da ich das Pfarrergesetz der EKMD nicht kenne: Untersteht eigentlich bereits ein „Pfarrvikar“ dem Pfarrergesetz? Das scheint wohl auch einiges durcheinader zu laufen. Und wie sieht denn eigentlich die formale Angelegenheit vom Gesichtspunkt der St. Wigberti Bruderschaft aus?
    Zu einem späteren Zeitpunkt melde ich mich nochmals.
    Verbunden in der Liebe zu Christus Jesus und zu den durch seine Gnade gerecht gewordenen,
    herzlich
    Johannes H.

    • Michael H.

      Lieber Johannes H.,

      worum es geht, weiß wohl niemand mehr wirklich,
      fest steht, es ist und bleibt eine „Traditionsweihe“
      Diese kann nicht durch Kirchenrecht niedergeredet werden. Da hier zuerst der „Geschichtliche “ Hintergrund zuwerten ist .
      Problem bei der Geschichte , es ist „Gewesen“ !
      Das kann man nicht ändern , es ist entgültig .

      Möge der Heilige Geist ,den begnadeten Kirchenjuristen Beistand geben und Schaden von Unserer Evangelischen-Lutherischen Kirche fernhalten und vom Pfarrer Schwarz .

      Gruß Michael

  14. Adelbert

    Mich drängt es eine kleine Beobachtung los zu werden. Sehr aufmerksam verfolge ich den Blog und die Zeitungsartikel von und über St. Wigberti. Herr von Campenhausen hat vor längerer Zeit den ev. kirchenrechtlichen Standpunkt dargelegt. Im gleichen „Atemzug“ würdigt er die Rolle der hochkirchlichen Bewegung in der ev. Kirche, aber er lobt wohl auch indirekt die Brüder von St. Wigbert, wenn er den Protestanten emphielt von der kath. Gottesdienstform zu lernen. Ich kenne über viele Jahre die feierlichen Gottesdienste in Werningshausen noch aus den Anfangstagen, wo der damalige Rektor des ev.-luth. Prediger-seminars Dr. H. Lins Mut machte zur Ökumene. Außerdem denke ich, es ist an der Zeit, dass wir erkennen: In der Kirche Jesu Christi finden alle die Platz, die Jesus Christus zur Mitte haben. Uns muss wieder wichtig sein „was Christum treibet.“
    Man kann auch nicht behaupten, dass man wichtigere Dinge erledigen sollte, genau das ist wohl unser Problem. Haben wir nämlich das gemeinsame Fundament, dann ist jeder Stein zum Bau des ganzes Baues wichtig. „Ein Glied kann nicht zum anderen sagen, ich brauche dich nicht.“ Wir brauchen einander, weil Christus uns in Seinen Bau einfügt. So sehe ich die friedliche Lösung in der geschwisterliche Akzeptanz. Das Miteinander in der Verschiedenheit brachte der Kirche die Kraft zum Überdauern. Vielleicht lernen und leben wir die Ökumene erst in der eigenen Konfession, um sie dann in der ganzen Kirche zu verstehen. Die Werningshäuser Brüder sind kein Geheimbund, sondern eher (ganz bescheiden) ein Leuchtturm. A.S.

    • Michael H.

      Lieber Adelbert,

      Tausend Dank , für deine Beobachtung .
      Ja du hast Recht, es kann nur eine Lösung geben,
      die zwischen der „Tradition“ und der Ökumene liegt.Viele Dinge sind leider nicht so gelaufen in der Demokratisierung dieser ev.Kirche.Jedoch bleibt die „Hoffnung“ das man aus den „Fehlern“ der letzen 20 Jahre nun gelernt hat und es etwas bewegt in den „Herzen“ der Menschen .

      Möge der Segen Jesus Christus ,nun wieder diese Kirche finden um einander gemeinsam den Weg des Glaubens fortzuführen.

      Gruß Michael

  15. Was wir hier betrachten ist Christus der seine Schar sammelt, um sie vor dem bevorstehenden Angriff des Ueblen Feindes zu schuetzen…was in Werningshausen geschieht ist irdisch und zugleich mystisch zu verstehen…wir glauben an das was SICHTBAR ist und auch das was UNSICHTBAR ist…Luzifer taeuscht in dem er sich kaum im Fleische erblicken laesst , nichtsdestoweniger ist seine TAT so deutlich, dass auch der ueberzeugtste Skeptiker nicht mehr zweifeln kann…Heiliger Michael ist bestimmt bei der Wache in Werningshausen.

    • Michael H.

      Hallo Froebel,

      …ohja der „Heilige Michael “ ist garantiert vor Ort.
      Allein aus der Tasache, das hier ein „Herz“ zerbricht, an dem „größten Fehler“ der EKMD in ihrer Geschichte !
      Ich glaube nicht das Luzifer hier noch sich damit befassen muß, denn selbst er könnte wohl auch nur für eine seite partei ergreifen und das ist nicht der Weg ,denn Gott vorsieht.
      Der Schaden ist bereits sehr groß, jedoch ist seine Reperatur, ein „kleiner Schritt“ für nur zwei Menschen in dieser gemeinsamen Landeskirche.
      Nur die beiden können durch ihre gegenseitiges Verständnis diesen „Streit“ beenden.

      Beten wir also für beide Seiten , damit Sie aufeinander zugehen und sich „Vergeben “

      Viele Grüße

      Michael

  16. Peter Gerloff

    Die entscheidende Frage ist m.E.: Werden Bischofs- und Priesterweihen in apostolischer Sukzession für kirchen- und sakramentskonstitutiv gehalten, dh sind die, die sich weihen lassen, der Meinung, ohne diese Weihen gebe es weder Kirche noch Sakramente (dann wären sie für eine deutsche evangelische Landeskirche in der Tat untragbar). Oder sehen sie in der Weihe nur eine Bekräftigung der bereits erhaltenen Ordination, zwar wünschenswert, aber nicht notwendig für das vollgültige Kirchesein. Wenn letzteres eindeutig erklärt würde, wäre die Abgrenzung zum römisch-katholischen Verständnis klar und die Geweihten müssten für die Landeskirche kompatibel sein. Aber sehen sie es so??

    • wigberti

      Guten Abend Herr Gerloff!

      Diese Frage wurde bereits mehrfach beantwortet.
      Pfr. Schwarz hat nie die Kirche oder die Ordination(en) der ev. Kirchen in Frage gestellt.
      Dies wird ihm zwar seitens der Landeskirche immer wieder gerne in den Mund gelegt, ist aber nicht so und wurde auch nie anders behauptet.

      Gott befohlen, Br. Klaus

      • Peter Gerloff

        Guten Abend, Br. Klaus!
        Wenn es so eindeutig verstanden wird, ist allerdings auch klar, dass diese Weihen nach römisch-katholischem Verständnis keine Weihen sind (kirchenrechtlich gesprochen: nicht bloß „unerlaubt“, weil außerhalb der Gemeinschaft mit Rom, sondern auch „ungültig“, weil ohne die Absicht, das kirchenkonstitutive Weihesakrament zu spenden). Das mag man für Haarspalterei halten, aber wenn es wirklich um Ökumene geht, muss auch das zu Wort kommen.
        Mit Hochachtung und guten Wünschen für Ihr Wirken,
        Peter Gerloff

      • wigberti

        Nochmals guten Abend!

        Wer hat denn gesagt, dass wir (das Priorat) römisch-katholisch sind oder als solche verstanden werden wollen?
        Letztendlich is es Ansichtssache aus dem Blickwinkel der verschiedenen Konfessionen und deren Lehren.

        Was die Ökumene diesbezüglich angeht…die ist im Moment ziwschen den Kirchen sowieso auf extrem niedrigem Niveau – wenn man vom gemeinsamen Würstchenessen einmal absieht.
        Aber vergessen wir nicht, daß Christus größer ist.
        Gruß, Br. Klaus

      • Peter Gerloff

        Das niedrige Niveau der Ökumene besteht gerade darin, dass alle sagen, Christus ist sowieso größer als alle menschlichen Worte, und dann zum Würstchenessen übergehen. Wenn aber die Weihen in apostolischer Sukzession einen präzisen Sinn haben sollen, dann kann es nur der sein, die Geweihten tiefer in die eine unteilbare Kirche der Apostel einzuwurzeln. Und dann kann es nicht ohne Bedeutung sein, wenn die mit Abstand größte unter den Kirchen, die das historische Bischofsamt bewahrt haben, diese Weihen (die ja im landeskirchlichen Kontext nur als etwas Zusätzliches und prinzipiell Entbehrliches verstanden werden können) als nichtig ansieht.

      • wigberti

        Stand der Dinge am 08. September 2009

        Auf vielfaches Anfragen, wie es nun in der Sache um die Bischofsweihe und die Beurlaubung von Pfarrer Schwarz steht, hier nun eine Stellungnahme .

        Pfarrer Schwarz ist immer noch beurlaubt – nun mehr seit fast 15 Wochen !
        Nachdem die 3-Monatsfrist für die vorläufige Beurlaubung Ende August abgelaufen wäre, entscheid man sich seitens der Landeskirche Mitte August für den Weg „der Ermittlungen für ein Disziplinarverfahren“. Das erlaubt einem eine weitere Frist von bis zu 6 Monaten der Beurlaubung. Wozu hat man eigentlich die Wochen davor benutzt.
        Das heißt, daß Pfarrer Schwarz theoretisch bis zu seinem Ruhestand „kaltgestellt“ werden kann.
        Wir vermuten genau diese Taktik, denn wir haben seit der Einleitung zu „Ermittlungen für ein Disziplinarverfahren“ vor 7 Wochen nichts mehr seitens der für diesen Schritt verantwortlichen gehört.
        Es liegen uns keinerlei Informationen vor, wie der Stand der Dinge ist. Vom Zuständigen Bearbeiter haben wir persöbnlich ebenfalls NICHTS gehört.
        Wäre die Sache so klar, wie von den Verantwortlichen stets beschrieben, wo ist dann das Problem?
        Wir empfinden diese Zeit der nicht nur als eine bodenlose Frechheit sondern befürchten irreperabele Schäden, die die Verantwortlichen ihrer eigenen Kirche zufügen. Mich persönlich würde an dieser Stelle interessieren, welche Disziplinarmaßnahmen es eigentlich für grobes Verletzten der Fürsorgepflicht gibt?

        Allerorten sieht man nur noch Kopfschütteln. Woche um Woche gehen hin und der Schaden wächst.
        So geht man nicht miteinander um! Und schon gar nicht in einer Kirche unter Christen.

        Herr Propst Mikosch indes beantwortet weitere Anfragen von besorgten Gemeindegliedern zur Sache mit den immer gleichen stereotypen unwahren Behauptungen, Pfarrer Schwarz hätte nach seelsorgerischen Gesprächen und friedlichen Lösungsansätzen immer wieder stur einen Rückzieher gemacht.
        Daß diese Gespräche zum Ziel hatten, Pater Franz eine Unterschrift unter den Widerruf seiner Bischofsweihe abzuringen, verschweigt Propst Mikosch.
        Desweiteren behauptet er immer wieder, die Landeskirche wäre „gezwungen“ gewesen, Pressemitteilungen herauszugeben und damit entgegen der Absprache an die Öffentlichkeit zu gehen.

        Wir dürfen nochmals wiederholen, daß Pfarrer Schwarz von Herrn Dr. Kähler am
        28. Mai 2009 unter 15-minütiger Bedenkzeit und Androhung von sofortiger Suspendierung eine Unterschrift zum Wiederruf seiner Bischofsweihe abgepresst werden sollte.
        Dies ist in unseren Augen eine Handlung gewesen, die jedem juristisch und menschlich korrektem Umgang entbehrt.
        Auch hat dort kein seelsorgerisches Gespräch stattgefunden. Genaueres ist unter der Rubrik „Verfahren zur Beurlaubung von Pfarrer Schwarz“ nachzulesen.

        Erwähnenswert wäre vielleicht noch die Tatsache, daß Pfarrer Schwarz sich am 28.Mai bei Dr. Kähler dafür entschuldigt hat, daß er ihm solch einen Ärger bereitet habe. Herr Dr. Kähler nahm die Entschuldigung an.
        Mittlerweile hat er jedoch die Annahme dieser Entschuldigung schriftlich zurückgenommen (!).

        Mittlerweile liegen unsere Hoffnungen auf fairen Gesprächen mit der EKM auf Magdeburger Ebene.
        Harren wir der Dinge die da kommen und bleiben weiter beharrlich im Gebet.

        Gott befohlen, Br. Klaus

        Ein persönlicher Zusatz:
        Den gesundheitlichen Schaden, den Pater Franz durch diesen Umgang und des „kaltstellens“ erwachsen ist, ist nicht wieder gut zu machen. Ich mache dafür Herrn Dr. Kähler, Herrn Propst Mikosch und Herrn Propst Werneburg persönlich verantwortlich.
        Br. Klaus

      • Johannes H.

        Liebe Wigberti-Brüder,

        „Wir werden nun dieser „Sekte“, denn dies ist keine Kirche mehr, klar die juristischen Grenzen zeigen! Kein wenn und aber und kein Zeitspiel mehr. Die betroffenen Gemeinden kann ich nur bitten, sich sofort von der EKMD zu lösen!“ so steht es von Michael H. in einer Antwort. Vertritt er die Linie der Wergbertigemeinschaft? Eigentlich sollte schon klar und deutlich gegen die Finessen der EKMD Stellung bezogen werden. Ist das aber juristisch überhaupt möglich? Und was käme da anders heraus als eine Bestätigung des völligen Zerbruch zwischen EKMD und Wigberti. M. E. wird hier deutlich, was letztlich unumstritten ist: Der hochkirchliche Weg läßt sich nicht mit dem landeskirchlichen Verständnis vereinbaren. Auch die hier immer wieder beschworene Ökumene kann da nicht weiterhelfen. Die EKD wird sich ebenfalls strikt raushalten. Wie sehen das eigentlich Bischof Bürgener und Weihbischof Niche – beide ebenfalls St. Ansgar Apostolat? Davon habe ich bisher noch nicht gelesen bzw. gehört.
        Herzliche Grüße, verbunden in der Liebe zu Jesus Christus und den Seinen
        Johannes H.

    • Michael H.

      Lieber Herr Gerloff,

      vielen Dank für ihre Sicht zur „Weihe“ , jedoch geht es hierbei , einzig und allein um die „Sukezssion“ und die Sukezssionline (St.Ansgar) damit verbunden ist eine solche „Weihe“ in der „Hochkirchlichen Bewegung“ von je her berechtigt. Diese Bewegung hat ihren Ursprung im evangelischen und warum Luther selbst , sie nicht erwähnt habe, wir wissen es nicht, vieleicht hatte er einfach keine Zeit ,oder wichtigere Sachen zu erledigen?
      Wir wissen, das viele ehmalige Bischöfe ,diese „Weihen“ gefeiert haben und deshalb auch nicht beurlaubt worden sind.
      Diese Form der „Weihe“ hat lediglich eine „Geistige“ Bedeutung und hat nichts mit den Aufgaben eines Landesbischofes gemeinsam !
      Bevor wir allso uns Gedanken über diesen Sinn machen, müssen wir die Tatsache ins Auge blicken, das es auch immer Menschen sind die ihren „Geist“ erweitern. Denn wie hätten wir dann auch in der „Theologie“ Doctoren und Profsoren?
      Sind diese nicht wirklich geistig höhrer als der kleine Pfarrer ?
      Ihr macht einen Streit , aus einem Begriff , nur weil Luther diesen nicht erläutert hat, nur weil es Menschen gibt , die einfach sagen, alle sind „Gleich“ auch im „Geistigen“, Leute das funktioniert nicht, weder außerhalb der Kirche noch in der Kirche. (Weil : Pfarrer und Gemeindemitglied?)
      Diese können nicht den gleichen „Geistesstand“haben, dann würde das Kirchenspiel garnicht greifen.

      Außerdem, ein Prior hat sowieso die (bischhöfliche Juristikation,als Abt) innerhalb seines Klosters, deshalb steht außer Frage das Herr Pfarrer Schwarz , die „Weihe “ deswegen beansprucht !

      Viele der Amtsträger in der EKMD, vergessen offentsichtlich, das Franz Schwarz ein „Mensch“ ist, der auch ein Grundrecht hat und dem man ebenfalls nicht durch Theologischen Streit , sein Lebenswerk zerstören darf.

      Dafür hat Gott einen Erzengel der genau darauf achtet wer hier was tut.

      Grüße

      Michael

  17. Adelbert

    Auch wir durften Gäste sein zum wunderbaren Patronatsfest. Ich werde die schönen Gottesdienste nie mehr vergessen. Besonders nahe gingen uns die herzlichen Grußworte von Prior Schwarz. Solche Dinge müssen in Liebe bewältigt werden. Ich bestaune den Mann, der seine Kirche wirklich liebt und wohl auch aus diesem Grund dafür leiden kann. Die Menschen seiner Gemeinden möchte ich ermutigen und die Kirchenleitung bitten eine gute Lösung zu finden. Heute brauchen wir Menschen, an denen wir auch den Glauben ablesen können. Mein Mann und ich, wir sind selbst ganz neu vom Glauben berührt worden. Wir beten für Euch alle. „An den Früchten soll man sie erkennen.“ Möge mein kleiner Beitrag dem Frieden dienen. A.S.

  18. Michael H.

    Liebe Glaubensgemeinschaft,

    viele fragen werden gestellt, viele werden nicht beantwortet ,doch wir tun unser „Bestes“ ,damit ein jeder seine Antwort bekommt. Auch wenn das mal etwas dauern kann.Wir antworten und zwar mit der „ganzen Wahrheit“ .

    Wir beten, aber auch täglich dafür ,das die EKMD und alle die sich an diese wenden, dieses stehts im
    „Geistigen Sinne“ tun , denn wir alle glauben an
    den einen Gott und seinen Sohn Jesu Christi.

    Unser Glaube ist darauf gebaut , zu vergeben und nicht jemanden der anders denkt zu verurteilen und ihn auszuschließen.

    Deshalb wünsche ich von ganzen Herzen Frieden und die Sachliche „Theologische“ Auseinandersetzung im Geistigen Sinne ,so wie es die Gründer der EKD uns lehrten.

    Gott sei mit euch

    Michael H.

  19. P. Rudolf W. L. Jacobs

    Verehrte Brüder im Geistlichen Amt,

    auch in Westfalen hat man durch die weltliche Presse von Ihrer Entscheidung Kenntnis bekommen, den Vorsteher einer Bruderschaft wegen einer privaten Konsekration zum Bischof vom pfarramtlichen Dienst zu supendieren.

    Die Überschriften der Artikel lauteten „Fragwürdige Bischofsweihe“ und „Kirche geht gegen Bischof vor“.

    Bei der Lektüre dieser Presse-Berichte drängen sich folgende Fragen auf.

    – Sind Konsekrationen von Bischöfen nicht lehrmäßig mit dem lutherischen Bekenntnis vereinbar wie die Beispiele in den afrikanischen und skandinavischen lutherischen Kirchen hinlänglich dartun?

    – Wenn die Kirche die „fragwürdige Bischofsweihe“ zum Thema eines kirchenrechtlichen Disziplinarverfahrens macht, erkennt sie diese dann nicht indirekt an, wenn nicht als legal dann doch als legitim?

    – Weitere Frage: Wem hat der Weihe-Kandidat mit der Weihe kirchenrechtlich geschadet, sodass eine Suspendierung dringend erforderlich war?

    – Wenn letztere Frage verneint werden kann, könnte die Kirche die Konsekration nicht als eine persönliche
    Frömmigkeitsübung ansehen sodass die Suspendierung rückgängig gemacht werden könnte?

    Freundliche Grüße

    im Herrn Jesus Christus

    Ihr Rudolf W. L. JACOBS
    em. Pfarrer der Ev. Kirche im Rheinland

    ARCHIV DER SCHLESWIG-THÜRINGISCHEN FAMILIE JACOBS
    Pastor Rudolf W. L. Jacobs, Pf. 1406,
    Friedrich-Ebert-Str. 43, D-59404 Unna
    Tel. 02303 158 52 – Mobile: 0151 19 430 693
    e-mail: RWLJacobs@aol.com
    http://www.familienarchiv-jacobs.de
    Genealogie: DGB Bd. 214

    • Theologe Michael M. P. Wittmann

      Dieser Beitrag ist exzellent und kann total übernommen werden!!

      Theologe Michael M. P. Wittmann,
      Fronhof 2, 79359 Riegel

  20. P. Rudolf W. L. Jacobs

    Zur Kenntnis:
    An das Landeskirchenamt der EKM in Eisenach
    z. Hd. H. Herrn Propst Mikosch

    https://wigberti.wordpress.com/2009/06/18/beurlaubung-von-pfarrer-schwarz/#comment-163

    Verehrte Brüder im Geistlichen Amt,

    auch in Westfalen hat man durch die weltliche Presse von Ihrer Entscheidung Kenntnis bekommen, den Vorsteher einer Bruderschaft wegen einer privaten Konsekration zum Bischof vom pfarramtlichen Dienst zu supendieren.

    Die Überschriften der Artikel lauteten „Fragwürdige Bischofsweihe“ und „Kirche geht gegen Bischof vor“.

    Bei der Lektüre dieser Presse-Berichte drängen sich folgende Fragen auf.

    – Sind Konsekrationen von Bischöfen nicht lehrmäßig mit dem lutherischen Bekenntnis vereinbar wie die Beispiele in den afrikanischen und skandinavischen lutherischen Kirchen hinlänglich dartun?

    – Wenn die Kirche die „fragwürdige Bischofsweihe“ zum Thema eines kirchenrechtlichen Disziplinarverfahrens macht, erkennt sie diese dann nicht indirekt an, wenn nicht als legal dann doch als legitim?

    – Weitere Frage: Wem hat der Weihe-Kandidat mit der Weihe kirchenrechtlich geschadet, sodass eine Suspendierung dringend erforderlich war?

    – Wenn letztere Frage verneint werden kann, könnte die Kirche die Konsekration nicht als eine persönliche
    Frömmigkeitsübung ansehen sodass die Suspendierung rückgängig gemacht werden könnte?

    Freundliche Grüße

    im Herrn Jesus Christus

    Ihr Rudolf W. L. JACOBS
    em. Pfarrer der Ev. Kirche im Rheinland

    ARCHIV DER SCHLESWIG-THÜRINGISCHEN FAMILIE JACOBS
    Pastor Rudolf W. L. Jacobs, Pf. 1406,
    Friedrich-Ebert-Str. 43, D-59404 Unna
    Tel. 02303 158 52 – Mobile: 0151 19 430 693
    e-mail: RWLJacobs@aol.com
    http://www.familienarchiv-jacobs.de
    Genealogie: DGB Bd. 214

  21. Georg

    Zurückgekehrt vom Liturgischen Nachtgebet am
    7.August 2009 in der Klosterkirche St.Wigbert
    stehe ich noch immer unter dem Eindruck dieses
    bewegenden Abends. Zunächst möchte ich der
    Klostergemeinschaft und dem Prior Herrn Pater
    Schwarz danken für die Ausgestaltung der Gottes-
    dienstlichen Feier und des Theaterspiels.
    Auf diesen Abend freue ich immer,es ist ein
    besonderer Höhepunkt im Jahr.
    Die Ausführungen von Herrn Dencker sind im
    Wesentlichen auch meine Auffassungen.

    • Michael H.

      Zum Patronatsfest St.Wigberti,

      Eingeladen von den Brüdern St.Wigberti, nahmen
      wir diese Einladung gerne an und erlebten ein unbeschreibliches sehr schönes Wochenende in Wernigshausen und im Kloster St.Wigberti.
      Durch diesen etwas längeren Aufenthalt, konnten wir mal in das „leben“ des Klosters hinschauen und gemeinsam mit den Brüdern beten und die Messen feiern.
      Für uns war dies eine sehr „positive“ Erfahrung zum allgemeinen Gottesdienst der Evangelischen Kirche und wir „spürten“ mit unserem Herzen, die Freude der teilnehmenden Menschen .
      Dies Erlebnis nahmen wir nun mit nach Hause und können jedem nur mit absoluter Begeisterung davon berichten.
      Wir hoffen , es kommen noch sehr viele solche Feste und kommen gerne wieder nach Wernighausen.

      Michael +Antje Katrin

  22. Diakon Andreas Dencker

    Meine Stellungnahme kommt gewiss etwas spät. Doch die Beurlaubung von Pfarrer Schwarz hat mich zu betroffen gemacht, als dass ich mich nicht dazu äußern möchte.
    Zunächst muss ich für mich noch einmal einige Fakten zusammenfassen: Beim Hochkirchlichen Apostolat St. Ansgar handelt es sich um „…eine zur deutschen hochkirchlichen Bewegung gehörende Gemeinschaft evangelisch-lutherischer Christen….“ http://de.wikipedia.org/wiki/Hochkirchlicher_Apostolat_St._Ansgar
    „Hochkirchliche Spiritualität bezieht sich…auf Jesus Christus und zugleich auf die eine, sichtbare, sakramentale und katholische, d.h. alle Zeiten und Völker umfassende Kirche, die sein Leib und seine fortdauernde Gegenwart ist. Sie setzt diese Kirche aber nicht mit der römisch-katholischen Kirche…gleich, sondern erkennt sie in allen Konfessionen, die den Glauben der ersten fünf christlichen Jahrhunderte teilen.“ http://de.wikipedia.org/wiki/Hochkirchliche_Bewegung
    Nun ist Pfarrer Schwarz also zum apostolischen Leiter (auch genannt Bischof) des Hochkirchlichen Apostolats St. Ansgar geweiht worden. Wenn ich mir die daraus folgenden Ereignisse der letzten Monate so ansehe, dann frage ich mich: Worüber, um alles in der Welt, reden wir hier eigentlich? Oder anders gefragt: Was ist es tatsächlich, das die Kirchenleitung bzw. einige ihrer Vertreter in diesem Zusammenhang zu einem solchen unbrüderlichen Verhalten gegenüber Pfarrer Schwarz veranlasst? Die Übernahme des Bischof-Amtes kann es kaum sein. Denn, das ist hier bereits erwähnt worden und man kann es m.E. gar nicht oft genug wiederholen: Die hochkirchlichen Gemeinschaften bewegen sich NICHT außerhalb der lutherischen Kirchen, sondern existieren auf der Grundlage des Augsburger Bekenntnisses. Und nicht zuletzt: Bei dem Amt, das Bruder Schwarz nun innehat, handelt es sich um ein gemeinschaftsinternes Amt, das in keinster Weise in Konkurrenz zum Amt eines Landesbischofs steht. (Ob die Übernahme dieses Amtes im ökumenischen Sinne ein logischer Schritt ist, wie von Brd. Klaus oben beschrieben, will ich nicht beurteilen. Im Leben und Wirken von Pfarrer Schwarz ist dies in jedem Fall eine logische Folge und gewiss auch ein persönlicher Höhepunkt im Schaffen dieses engagierten Kirchenmannes). Diese Pluralität, die mit den Gemeinschaften innerhalb der evangelischen Kirche besteht, könnte eine evangelische Kirchenleitung doch zumindest aushalten, denke ich, wenn sie sie schon nicht als Bereicherung begreifen mag.

    Selbstverständlich muss eine solche Sicht der Dinge nicht von allen geteilt werden. Und es ist auch nicht zu verlangen und auch gar nicht notwendig, dass jede (theologische) Position der Persönlichkeit Franz Schwarz auf ungeteilte Zustimmung trifft. Dies allerdings rechtfertigt m.E. überhaupt nicht das Vorgehen im Zusammenhang mit der HAStA-Leitungsübernahme. Über mehr als dreißig Jahre hinweg waren und sind Pfarrer Schwarz (und natürlich die Klosterbrüder und weitere MitstreiterInnen) Garanten für ökumenisches (Kloster)Leben, für Verkündigung des Evangeliums und für eine lebendige, wachsende christliche Gemeinde. Wer Werningshausen einmal erlebt hat, wird dies kaum bezweifeln. An mancher Stelle erfolgt dies mit sehr deutlichen Anleihen an römisch-katholische Tradition, was auf „protestantischer“ Seite – was ich nachvollziehen kann – vielleicht nicht immer helle Begeisterung auslöst. Aber man beachte: Die Kirchenleitungen haben in all den Jahren Pfarrer Schwarz trotz seines z.T. besonderen eigenen Weges stets gewähren lassen. Sie haben, mehr noch, von den Früchten dieser Arbeit profitiert und diese Arbeit in berechtigter Weise bis zuletzt anerkannt und hoch gewürdigt – um ihn dann kurz vor der Pensionierung – mit der unglaublichen Begründung, eine Nebentätigkeit nicht angezeigt zu haben – in den Zwangsurlaub zu schicken. Keine Firma und keine Institution, schon gar nicht eine christliche Kirche, sollte jemals mit ihren Mitarbeitern in dieser Weise umgehen! Ich bin mir sicher, dass es andere Wege gegeben hätte, die die Chance geboten hätten, über strittige Fragen miteinander ins Gespräch zu kommen und die es zugelassen hätten, auf das demütigende Mittel der Zwangsbeurlaubung eines verdienten Pfarrers kurz vor dem Ruhestand zu verzichten.
    (Das zuvor erfolgte Verfahren, unter Androhung sofortiger Suspendierung mit nur 15minütiger Bedenkzeit Pfarrer Schwarz eine Erklärung vorzulegen – also massiven Druck auszuüben und ein Wunschverhalten erzwingen zu wollen – passt eher zu den Gepflogenheiten anderer Organisationen, kann hier nur als Ausrutscher begriffen werden und ist für eine evangelische Kirche völlig indiskutabel!)

    Ich wünsche allen an diesem Geschehen Beteiligten – insbesondere Herrn Pfarrer Franz Schwarz – Gottes Beistand und Kraft zum Durchhalten. Der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland wünsche ich darüber hinaus den Mut, die Entscheidung der Beurlaubung von Herrn Pfarrer Schwarz zurückzunehmen und Gespräche auf Augenhöhe mit Herrn Pfarrer Schwarz und den Werningshauser Brüdern aufzunehmen (so dies nicht inzwischen bereits geschehen ist).

    Herzliche Grüße,
    Andreas Dencker

  23. Michael H.

    Lieber Robert R.

    Deine Frage ist berechtigt, jedoch wäre damit nur das Problem von der einen Kirche in die nächste Kirche getragen.
    Konvertieren, ist einfach, jedoch seinen Standpunkt vertreten ein „Meisterstück“
    Viele Menschen leben bereits in den Kirchengemeinden in der Ökumene und das in gegenseitiger Anerkenntnis und Hochachtung vor einander.
    Wenn wir uns mal die Anfänge unseres Glaubens betrachten, da gab es keine Konfestionen.Dieses ist der unwiederlegbare Beweis , diese 2 Kirchen waren eine Kirche und da sollte es nach aller Menschen Vernuft auch wieder dazu kommen.

    Was die EKMD betrifft ,so hat sie mit dieser Entscheidung ,einen Pfarrer der Herzen zu beurlauben, sich ein „Eigentor“ geleistet.
    Weil die Gemeinden dies anders sehen und sich im Kirchenspiel empfindlich gestört fühlen.

    Möge Gott der EKMD ,erleuchten, das Ihr weg der Falsche ist und sie zurück in die „Ökumene“ schuppsen.

    Viele Grüße

    Michael H.

  24. Zu Robert R.’s Frage: Lieber Bruder. Eine gutlutherische Kirche ist schon katholisch genau wie eine anglikanische, Roem.Katholische, Orthodoxe usw…wenn bei einigen Denominationen REALPRAESENZ abgelehnt wird, an die Existenz Christi bzw Gott bezweifelt wird, usw, ist nicht mehr von „katholizitaet“ zu sprechen. Es gibt „lutherische“ Synoden in Amerika die Abtreibung tolerieren, zB…wie kann man von „katholischer“ Lehre sprechen wenn solche Luege als „christlich“ gelehrt wird? Was sollte man denken wenn „christliche“ Gruppen meinen dass die Heilige Kommunion an ALLE gereicht werden darf, egal ob sie glauben dass es Christi Leib und Blut ist ? Das Kloster ist „katholisch“, meine lutherische Gemeinde in Amerika ist „katholisch“ aber unter dem Titelkopf „PROTESTANISMUS“ herrschen unzaehlige Ketzereien! Gott moege uns davon schonen!

  25. Interessant vielleicht fuer die Blogleser. Die Botschaft der Muttergottes in Medugorje war am 25ten JULI ausserordentlich kurz:Botschaft vom 25. Juli 2009 „Liebe Kinder! Möge euch diese Zeit eine Zeit des Gebetes sein. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!“ :

  26. Lieber Michael H.,
    könnten Sie mir bitte mitteilen, wie man zum Blog der EKM kommt?

    Vielen herzlichen Dank
    Sabine L.

    • Michael H.

      Liebe Sabine ,

      sehr gerne, jedoch geht das „rechtlichen Dingen“
      nur über meine
      Emailadresse: erfrage diese bitte über das Kloster
      St. Wigberti ,die geben sie dir gerne.

      gern geschehen.

      Viel Grüße Michael H.

  27. Michael H.

    Liebe Brüder und Schwestern,

    gerade fiel mir da ein Thema im EKM Blog auf.

    „Mauer in den Herzen“ Kampagejahr der EKM

    Dazu veranlasst schrieb ich fogendes in den Blog der EKM:

    Michael H.
    29. Juli 2009 um 16:53:55 Uhr

    zu „Mauer in den Herzen“

    Liebe EKM, gerade muß ich mir doch mal Gedanken machen zu Ihrem Thema,vieleicht auch aus der Tasache heraus, das es in der EKM gewisse Leute gibt, die wirklich eine „Mauer in Ihrem Herzen “ haben?

    Wieviel Leid muß diesen Menschen wiederfahren sein? Damit man so viel Haß aufbauen kann, gegen die die nun seit 36 Jahren keine „Mauer in Ihrem Herzen“ tragen?

    Aber die Geschichte zeigte uns 20 Jahre nach dem Fall der Mauer !

    „Keine Mauer steht ewig“ ,es sind die Menschen ,die diese niederreisen und es werden die Menschen sein die auch diese „Mauer in den Herzen“ niederreisen.Nicht der „einzelne“ , nein die Gemeinschaft „aller“.

    Ich finde es nur seltsam, das wir diese Mauern in den Herzen in Ihrer EKM nun suchen müssen.

    Das ist echt mal was zum Nachdenken für das Kirchenamt Eisenach

  28. Michael H.

    „Wir“ wollen die Ökumene in der Evangelischen Kirche und sehen durch „sie “ die geistige Erweiterung „Unseres Glaubens“
    Es ist gut das es in vielen Kirchen bereits täglich praktiziert wird .
    Ich hoffe es werden „Bischöfe“ kommen die dies fördern und Unterstützen.
    Dabei spielt es keine Rolle ,welcher Sukzession-Line diese angehören.
    Beide Kirchen , ev und Kath. stammen aus der einen Kirche „Jesu Christi“ .
    Es ist an der Zeit diese Kirchen zu „E I N E N“ .

  29. Michael H.

    Lieber Wolfgang L.

    sehr schön, das du dich erst informierst bevor du an diese Zeitungsinserate glaubst. DANKE.
    Natürlich brauchen wir noch vielmehr von den Menschen die sich hierfür doch interesse zeigen.
    Meine Bitte an dich , sage allen was du gefunden hast. ( Hier )

    Denn dies geht in die Geschichte der EKMD ein .

    Dafür sorgen bereits sehr viele Menschen und täglich werden es mehr .
    Jeder darf sich gerne auch dazu in seinen Gedanken eröffnen.

    Jeder ist bei „uns“die an Jesus Christus glauben willkommen .(alle anderen auch gerne)

    Viele Grüße

    Michael H.

  30. Wolfgang L.

    Ein groß aufgemachter Artikel zu den Vorgängen um Pfarrer Schwarz in der WELT vom 27. Juli hat mich als katholischer Christ veranlasst, mich im Internet über das Kloster St. Wigberti, von dem ich (leider) bis gestern noch nichts gehört hatte, zu informieren. Natürlich möchte ich mich als Katholik nicht in innerevangelische Angelegenheiten einmischen. Eines aber möchte ich doch: Meine Anerkennung und Hochachtung für die Leistung und Arbeit des Priors und des Konvents zum Ausdruck bringen. Ich finde es großartig, was alles im Sinne der Ökumene möglich ist.

    Ich selbst gehöre einer Gemeinde an, die sich in einem Ökumenischen Gemeindezentrum befindet. Seit fast 30 Jahren wird hier vor Ort in vielfältiger Weise Ökumene praktiziert und gelebt. Was immer gemeinsam getan werden kann, tun wir,die evangelische und katholische Kirchengemeinde („Zwei Kirchen unter einem Dach“), gemeinsam. Und wir sind stolz auf die „Einheit in Vielfalt“ in unserem Zentrum (www.oegz.de). Da schmerzt es natürlich sehr zu sehen, wie eine Amtskirche mit einem Pfarrer umgeht, der sich seit vielen Jahren für die Ökumene einsetzt und sich ihr ganz verschrieben hat. Ja es zerstört in gewisser Weise den Auftrag an uns Christen dafür zu arbeiten und zu beten „dass alle eins seien“.

    Ich hoffe und wünsche, dass die Kirchenoberen in Magdeburg im Dialog mit Pfarrer Schwarz eine weise Entscheidung treffen.

  31. Urban

    Nachfolgend möchte ich ein von mir verfasstes mail an Propst Dr. Mikosch zur Diskussion stellen:

    Sehr geehrter Herr Probst Dr. Mikosch,

    erlauben Sie mir bitte einige Anmerkungen zu Prior Franz Schwarz und Ihre damit in Verbindung stehenden Bemerkungen im Fernsehen:

    Ich war entsetzt, dass Sie sich als promovierter Theologe auf ein derartig niedriges theologisches Niveau begeben haben:

    1. Wenn Ihre Aussage zuträfe, das eine solche Bischofs- bzw. Priesterweihe mit der Ordination innerhalb der EKMD nicht vereinbar ist, dann müssten sie z. B. gegen alle Pfarrer, die der Evangelischen Johannesbruderschaft angehören disziplinarisch vorgehen, da jene innerhalb ihrer Bruderschaft in einem feierlichen Ritus zu Priestern geweiht werden.

    2. Es ist schon erstaunlich, dass sich das Ev. Bischofsamt durch die Weihe von Pfarrer Schwarz
    bedroht sieht, da nicht einmal die Kattholische Kirche auf so eine absurde Idee käme.
    Jeder Benediktinerabt besitzt innerhalb dieser Kirche Bischofsrang und trägt bei entsprechenden
    liturgischen Feiern auch die bischöflichen Insignien. Der Rang des zuständigen Diözesanbischofs bleibt davon völlig unberührt.

    3. Wie beurteilen Sie dann z. B. die Bischöfe und Priester unsere schwedischen Schwesterkirche,
    die ja bekanntlich trotz Reformation ungebrochen in der Successionskette stehen? Gelten die jetzt
    in Ihren Augen auch als häretisch? (siehe den Sprachgebrauch von Herrn von Kamphausen).

    4. Übrigens war der frühere Landesbischof Ihrer Kirche, Dr. Werner Laich, immer stolz darauf, in der Apostolischen Succession zu stehen. Sind er und die durch ihn ordinierten Pfarrer jetzt Häretiker?

    5. Ihre Kirche erweckt immer wieder den Eindruck, dass zwar alles, was gegen Bibel und Bekenntnis verstößt, gern übersehen wird, dafür werden die Frommen umso mehr ins Visier genommen (siehe ihr persönliche Vorgehen gegen den charismatischen Pfarrer Thomas Walther). Sie haben gesucht und gefunden. Jetzt auch bei Pfarrer Franz Schwarz.

    6. Damit ist ausreichend Schaden für Ihre Kirche gestiftet. Es ist schon schlimm, dass sich viele charismatische und pietistische Christen nicht mehr in Ihrer Kirche beheimatet sehen und sie deshalb schlicht verlassen, um sich in neuen freien Gemeinden zu organisieren. Aber in diesem Fall wird wohl bei Nichtkorrektur ein Exodus zu unseren katholischen Freunden erfolgen. Aber vielleicht ist das so gewollt!?
    Vielleicht sind Sie ja auch froh darüber, wenn diese Leute Ihre Kirche verlassen. Dann bleibt Ihnen noch eine Kirche nach Ihrem Bild. Nur das es sich dabei nicht um die Kirche der Hl. Schrift, aber auch nicht um die Kirche, wie sie in den Bekenntnisschriften beschrieben wird, handelt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Urban

    • Michael H.

      Lieber Urban,

      du hast recht, so geht es nicht weiter, deshalb eine Bitte an dich, rufe im Kloster an, die geben dir meine Nummer bzw. Email adresse , ich möchte alles wissen zum Thema Mikosch und Pfarrer Thomas Walther .

      Denn wir werden uns zu wehren wissen, gegen diese Form von Amtsmißbrauch und Rechtsmittelmissbrauch .

      Viele Grüße

      Michael H.

      PS: Ja Altbischof Laich , deshalb konnte er mit mir nicht am Telefon reden . Dankeschön

    • Michael H.

      Lieber Urban,

      in dem Glaubensbekenntnis der evangelischen Kirche gibt es seit mehren hundert Jahren immer wieder Streit zu den Apostel .

      Den Beweis findet man in einem Gemälde auf der Wartburg Eisenach !
      Hier sind nur 6 Apostel abgebildet warum dies so ist , das werden wir schon noch herausbekommen.

      Mikosch und seine Anhänger sind halt nur Läufer für einen der selbst am wahren Glauben zweifelt.

      Michael H.

  32. Michael H.

    Liebe Sabine L.

    Ja, es ist war, wenn wir den Glauben ,den Pfarrer Schwarz uns lehrte bewahren und mit allen Menschen teilen, sei es auch in Form der Seelsorge
    manchmal , so hat er denoch sein Ziel erreicht.
    Es war also nicht umsonst .
    Seit 36 Jahren kenne ich Pfarrer Schwarz, sein Glauben ist sehr groß und für uns „Kinder “ war er immer ein Vorbild , denn mit Ihm konnten wir wirklich „Pferde stehlen“
    Natürlich waren dies andere Zeiten, damals DDR und der schönste Ort für Kinder .
    Heute dachten wir ,wir leben in einer Demokratie, jedoch wurden wir durch diese Sache ,wiedermal eines besseren belehrt.
    Was die Genossen von damals nicht vollbrachten, das schaffen die Enkel von dennen die,diese Kirche aufbauten und erhielten, damals.

    Ich sehe nach wievor , keinen Schaden an Pfarrer Schwarz, nicht die „Weihe“ hat das Kirchenspiel in den Gemeinden benachteiligt, sondern die EKMD ,nur mit der Begründung kann sie ebend nicht´s vorlegen.
    Das kann wohl keiner Begreifen ?
    Also ich kenne da einen Pfarrer und viele Brüder die sich gerne über Anrufe und Besuche freuen .

    Denn nicht die „Weihe“ hat unseren Pfarrer aus dem Rampenlicht genommen , sondern die EKMD.

    Also gehen wir halt zu Ihm und plaudern über wichtigere Dinge , der das ist „Unser Glaube“

    Viele Grüße Michael H.

  33. Möchte mich noch mal zur Beurlaubung von Pfarrer Schwarz äußern. Zuerst, ich bin „nur ein Mensch aus dem Volke“, aber ich habe durch Pfarrer Schwarz zum Glauben an Gott gefunden, und darüber bin ich sehr froh und glücklich und Pfarrer Schwarz unendlich dankbar. Seine überzeugende Art und sein tiefer Glaube hat mein ganzes Leben bereichert und geprägt.
    So habe ich sehr schöne, aber auch unerwartete Erlebnisse erfahren. Da ich ein Kreuz trage, haben mich schon viele, meist ältere Menschen angesprochen und gefragt, ob ich gläubig wäre und mit mir das Gespräch gesucht. Da hat z.B. einmal eine ältere Frau mich auf der Straße angesprochen und gefragt, ob ich an Gott glauben würde und wie das Leben so ist, ob man so glücklicher leben kann und ob auch sie noch zum Glauben finden könnte. Als ich sie fragte, wie alt sie ist, sagte sie 81 Jahre. Ihr Mann war erst kürzlich gestorben, und sie habe in einer Schublade eine kleine Bibel gefunden, die ihrem Mann gehörte. Sie habe begonnen, darin zu lesen und sich Gedanken zu machen. Wir haben uns lange und ausführlich unterhalten, und am Ende war ich stolz, weil ich dieser alten Dame einen Teil von dem weitergeben konnte, was ich selbst in meinem Leben durch Pfarrer Schwarz erfahren durfte.
    Nun frage ich mich,wie kann die Landeskirche Thüringen solch einen aufrichtig gläubigen Menschen, wie Pfarrer Schwarz es ist, deart demütigen und bestrafen? Es ist allerhöchste Zeit, daß die Obrigkeit in Thüringen begreift, was sie angerichtet hat. Sie sollten sich schnellstens zu ihren menschlichen Werten besinnen und sich nicht nur von ihrer Machtbesessenheit leiten lassen. Was sind das für Menschen, die in Gottes Namen handeln sollten, aber bei denen es in Wahrheit um Machtspiele geht. Das kann Gottes Wille nicht sein.
    Da drängt sich doch die Frage auf, braucht man diese Menschen überhaupt noch? Pfarrer Schwarz schon!!!!!!!!!!
    Haben die sich schon mal Gedanken darüber gemacht, warum so viele Menschen aus der Kirche austreten? Das sollten sie vielleicht mal tun.

    • Liebe Sabine: Herzlichen Dank fuer diese wunderschoene Geschichte die von der Fruechten des Heiligen Geists erzaehlt. Meine Mutter ist 74 jahrealt und arbeitet noch als Sekretaerin in einer Schule. Dreissig Jahre traegt sie taeglich ein Kreuz…jetzt kommen die Kollegen und auch Schueler zu ihr und fragen ob sie fuer sie betet oder was die Heilige Schrift zu ihren Angelegenheiten lehrt…die Kirche ist gleichzeitig mystisch und irdisch…die IRDISCHE Kirche kann meinen sie sei auch „mystisch“ aber die MYSTISCHE und dadurch EWIGE Kirche ist nicht verpflichtet eine irdische als solche zu anerkennen…wenn aber die zwei GLEICH SIND, geschehen Wunder und man SPUERT und WEISS dass man mit der Gemeinschaft der Heiligen GEEINIGT wird. Eine kurze Geschichte: meine Uroma aus Thueringen (Liebstedt) lag im Sterbebett..sie war sogar schon verfaerbt . Der Artzt, Dr. Dresel, deutscher Jude und enger Familienfreund, meinte sie sterbe gleich. Genug Kraft hatte sie gehabt um zu sagen wir sollten ihr den Pfarrer holen, sie wolle das Heilige Abendmahl empfangen. Der Pfarrer, auch deutschstaemmig mit Nachnamen HEILMANN (schoen nicht?), brachte ihr das Abendmahl und betete mit ihr. Sie sagte, „Lieber Pfarrer..ich bitte den Herrngott mir nur noch ein bisschen Zeit zu goennen. Es gibt noch etwas dass ich im Leben tun muss.“ Als sie kommunizierte, wurde sie sofort ROSIG und war am naechsten Tag aus dem Bett! Sie lebte noch einige Jahre und der Artzt meinte, es gaebe UEBERHAUPT KEINE MEDIZINISCHE ERKLAERUNG wie sie haette ueberleben koennen…“Das kann nur ein Wunder von Gott gewesen sein.“ Solche Kraft hat der echte Glaube; solche Kraft hat die echte Braut Christi..die apostalische Kirche! Gott segne Sie immer!

  34. Silvio

    Durch Zufall mal wieder auf die Seite der Kirche in Werningshausen gewesen musste ich zu meinem Entsetzen soetwas lesen. Es ist eine Frechheit wie mit Herrn Schwarz umgegangen wird. Angeklagt wegen eines Vergehen in der Kirche, ich habe immer angenommen die evangelische Kirche sei eine offene moderne Religionsgemeinschaft, stattdessen erlebe ich in meinem Umfeld immer wieder wie die evangelische Kirche es schafft die Leute vor den Kopf zu schlagen, da darf ein bekannter z.B. nicht Taufpate sein, weil er katholisch ist und das zu Zeiten in denen der Kirche die Mitglieder weglaufen.
    Da bin ich ganz ehrlich ich seh es irgendwo nicht ein ne Grundgebühr für den Glauben zu zahlen, da geh ich lieber in die Kirche (egal ob evangelisch oder katholisch) und gebe da eine Spende in den Klingelbeutel….aber da bin ich jetzt zu weit vom Thema ab….
    Nein mal ganz im ernst musste so etwas jetzt sein? Ich selbst wurde von Pfarrer Schwarz getauft so wie viele andere in der Region um Werningshausen. Anstatt ihm Respekt zu zollen wird er aus seinem Amte enthoben, oder wie es die EKD sagt beurlaubt, und dass sechs Monate vor dem Ruhestand.
    Ich kann nur hoffen dass die EKD sich besinnt und Herrn Schwarz den nötigen Respekt erweist, und somit die Anklage und die Beurlaubung rückgängig macht.

    • Sehr beruehrend! Die Kirche im Himmel und Erde sollen EINS sein…vor 27 Jahren war ich Austauschschueler in Bolivien. In La Paz gab es genuegend deutsche Einwanderer damit sie eine Ev-lutherische Gemeinde hatten. Ich ging zur Schule ( eine katolische…Brueder Marista), aber in Santa Cruz, eine herrliche Stadt im Ostteil der wunderschoenen Nation. Da gab es keine lutherische Gemeinde. Ich war aber gewoehnt haeufig zu kommunizieren da ich in einer altlutherischen Gemeinde in Amerika erzogen wurde. Der Onkel der Gastfamilie, mit Nachnamen GERICKE, war der Monsignor des Doms, dessen Vater lutherischer Missionaer aus Deutschland gewesen war. Als ich ihn fragte ob ich in der Messe zum Abendmahl durfte, fragte er mich einfach: „Welche Art von Lutheraner bist du?“
      Als Kind kam mir die Frage komisch vor, denn ich kannte NUR EINE ART…sehr „katholisch“ und das Abendmahl fuer mystiches und respektwuerdiges Sakrament haltend. „Was glaubst Du zur REALPRAESENZ?“ fragte er mich. Ich antwortete genau wie im Katechismus: “ das ist das echte Leib des Herrn und das echte Blut vergossen fuer die Erloesung der Suenden.“
      „So, junger Mann“, sagte er, „Du darfst immer zum Abendmahl kommen. Es gibt andere „lutheraner“ die nicht so glauben und ihnen wird der Empfang verboten“. Ich musste nach Suedamerika fahren um mich vom einem katholischen Priester in der Geschichte des Lutherismus instruiert zu werden. Vaterlicherseits war die Oma von einer Familie aus Oesterreich-Ungarn (K u K). Ihre Familie war urspruenglich Orthodox , mit den Habsburg dann „grecokatolicky“ und in Amerika Roemisch-katolisch. Sie ging gerne mit uns zum Gottesdienst und sagte immer sie fuehle sich bei den Lutheranern so wohl, denn sie habe das Gefuehl sie sei zu Hause. Genau so fuehle ich mich in Werningshausen wenn wir in der thueringschen Heimat sind. Gott segne Euch!

    • Michael H.

      Lieber Silvio,

      bitte ließ auch du zu Uta, das wird hier viel klären.

      Viele Grüße

      Michael H.

  35. Uta

    heute mußte ich in unserer Zeitung lesen, dass Pfarrer Schwarz von der EKDM angeklagt wird. Und diese Veröffentlichung an dem Tage, wo in Haßleben die neu renovierte Kirche eingeweiht wird, an dem Pfarrer Schwarz großen Anteil hat.
    Ich hoffe nicht, dass ein Kirchenvertreter aus Magdeburg die Unverfrorenheit besitzt und an diesem Tag als offizieller Vertreter der Kirche erscheint. Sollte das passieren, dann wünsche ich, dass die Haßleber mit entsprechenden Protesten diesen „Betonköpfen“ spüren lassen, dass sie nicht mehr gebraucht werden. Wer so wenig Fingerspitzengefühl zeigt und selbst den Willen seiner Christen und Kirchenglieder ignoriert, hat das Recht verwirkt, uns Kirchenmitglieder der evangelischen Kirche zu vertreten. Ich möchte es nicht mehr. Der neu gewählten Bischöffin hat die EKDM damit einen Bärendienst erwiesen, sie wird nämlich von uns Christen auch nicht anerkannt.

    • Michael H.

      Liebe Uta,

      niemand ist angeklagt, hier wird ein Diziplinarverfahren nach dem Pfarrdienstgesetz benutzt, um den Straftatbestand der Nötigung an Herrn Pfarrer Schwarz zuvertuschen !
      Alle Meldungen in der Zeitung bassieren auf alleinige Aussage der EKMD und den Leuten die daran beteiligt sind, hier sich per Rechtverdrehrei sich von dem Vorwurf der Nötigung freizusprechen!
      Wir arbeiten an der Aufklärung und werden bald gegen diese Leute ein wirkliches Diziplinarverfahren eröffnen können, welches rechtlich sauber geführt wird.

      Die Kircheweihe in Haßleben war wunderschön, und alle anwesenden waren bester Dinge über die Anwesenheit unseres Priors Br. Schwarz und seine Bruderschaft St.Wigberti.
      (Er wurde in einer vollen Kirche mit sehr viel Beifall begrüßt durch die Gemeinde und alle Gäste)
      Keiner hat wirklich die Mitarbeiter der EKMD vermisst und so konnen wir in Frieden unseren Gottesdienst feiern.

      Herr Probst Werneburg, ist troz persönlicher Einladung nicht erschienen !

      Viele Grüße Michael H.

      PS: Alle Fragen dazu bitte an mich, Erklärung :
      „Ich bin ein Freier Bürger “ ok , danke

      • Urban

        Mit dem Verfahren gegen diese Leute. Das interessiert mich. Das wäre großartig, wenn der Spieß umgedreht würde. Jede Häresie ist auf unseren protestantischen Kanzeln erlaubt, nur wer fromm ist, wird verfolgt. Mikosch hat sich da auch sonst schon einen Namen gemacht. Es ist einfach zum katholisch-Werden. Vielleicht wäre das auch das Beste. Der Vatican hat Recht: Diesen Verein kann man nicht als Kirche bezeichnen

      • Br. Stefan

        Das sehe ich ebenso!
        Papst Benedikt XVI. ist ein guter und gläubiger Seelenhirt, der ebenso wie Prior Schwarz für JEsus Christus lebt.
        Und die „Kirchenbeamten“ der EKM?
        Langsam bekommt man wirklich das Gefühl, daß diese Herrschaften das Christentum in Thüringen eher abwickeln als aufbauen…

      • Robert R.

        warum werdet ihr eigentlich nicht ganz einfach römisch-katholisch? Dann hat der ganze Ärger ein Ende.

      • wigberti

        Guten Abend Robert!
        Auf Ihre Frage, warum wir nicht einfach röm-kath. werden.
        Das kann ich Ihnen sagen:
        1. Weil wir die uns anvertrauten Seelen nicht alleine lassen wollen.
        2. Weil das Kloster ein lutherisches ist, und diese Fragen die EKM aushalten muß. Es ist ja offensichtlich, daß der Ärger daher rührt, daß sie merken, daß ihnen etwas fehlt, mit dem sie sich auseinandersetzen müssen.
        3. Weil sie uns dafür rausschmeißen müssen – freiwillig gehen wir nicht.
        4. Weil unser Anliegen immer die Ökumene war und ist und bleiben wird und hin- und her-konvertieren keine Lösung ist. Brücken baut man immer von 2 Seiten…
        5. Weil damit der Ärger nicht zu Ende, sondern nur verschoben wäre.

        Viele Grüße, Br. Klaus

  36. wigberti

    „Jeder Mensch, der einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, ist solange als unschuldig anzusehen, bis seine Schuld in einem öffentlichen Verfahren, in dem alle für seine Verteidigung nötigen Voraussetzungen gewährleistet waren, gemäß dem Gesetz nachgewiesen ist.“

  37. LIBER USUALIS
    (Text auf Lateinisch (und englisch) mit MIDI Musik Begleitung)

    http://romaaeterna.jp/index2b.html

  38. „nach rein evangelischem Verstaendnis“..mit diesem Satzglied wusste ich, dass in Thueringen Verzweiflung herrschen musste in dem was das Kloster betrifft. Die von uns die etwas aelter sind (ich schon 52) die entweder in Thueringen geboren waren oder mit Thueringschen Wurzlen im Ausland, haben uns immer fuer LUTHERANER gehalten. Wenn man von der „evangelischen “ Kirche schreibt, so wie Freiherr von Campenhausen, dem ich fuer den Artikel danken moechte, wird etwas Kalvinistisches hineingeworfen was in Thueringen zu Lutherzeit kaum die Regel haette sein koennen. „Rein predigen und die heiligen Sakramente laut dem Evangelium..“? Eine Bemerkung..wir wissen konkret (und hier spreche ich fuer die Lutheraner die auswanderten)was die Schrift lehrt bezueglich wer Pfarrer und Bischof sein kann. Wir wissen ohne Ambiguitaet was das Abendmahl ist und bevor wir es empfangen gibt es BEICHTE und SUENDENERLASS (Absolution) der von einem PFARRER proklamiert wird. Das Abendmahl wird KEINEM gereicht der die Realpraesenz ablehnt…in der „evangelischen“ Kirche, wenn ich mich nicht irre, wird das manchmal „gefeiert“(fragwuerdig wenn das unschriftlich ist) mit Gemeinden anderer Denominationen die ein kalvinistisches
    Verstaendnis bekennen..unmoeglich bei Luther.
    Das Kloster ist Reliquie der apostalischen Kirche in Mitteldeutschland. Daher ist dieser Kampf so angestrengt…denkt Ihr nicht, dass Luzifer selbst seine Hand darin hat, um die WAHRE LEHRE institionell fuer immer und ewig in Thuerigen auszurotten? Das sind, meiner Meinung nach, alle Zeichen der Endzeit…aber wir muessen nie vergessen: Matthaeus 16:18:
    18Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich bauen meine Gemeinde, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen.

  39. Wie viel Kraft muß ein Mensch haben, diese Odyssee zu durchleben, diese Ungerechtigkeit zu ertragen, wie sie zur Zeit Pfarrer Schwarz erfahren muß.
    Bewundernswert die Unterstützung der gesamten Bruderschaft, an der Spitze Bruder Klaus, um der Gerechtigkeit zu dienen und der Öffentlichkeit die Stärke an Gottes Glaube zum Ausdruck zu bringen. Meine allerhöchste Achtung vor diesen Menschen. Möge der Glaube und die wahre, ehrliche Liebe zu Gott und der Kirche ,wie sie im Kloster Wigberti gelebt wird, der Gerechtigkeit dienen und am Ende zum Siege führen.
    Nur das kann Gottes Wille sein.

    In tiefer Hochachtung
    Sabine L.

  40. Michael H.

    Nachtrag:

    Was gibt es wichtigeres als Fragen zu beantworten?
    Wir suchen das Gespräch , ganz gleich mit wem und verbergen müssen wir durch aus nun nichts mehr.
    Denn wir reden mit allen die Fragen haben, das ist der Sinn des Glaubens unserer Gemeinschaft .

    (Eigendlich sollte dies auch eine Landeskirche der EKD ,immer tun aufgrund Ihrer Verfassung Artikel 1 der Grundordnung ) ????????????

    Michael H.

  41. Michael H.

    Liebe Brüder,

    Möge uns allen Frieden wiederfahren, warum?

    Denn wir bekennen uns alle zur ÖKUMENE der EKD.
    Auf welschen Irrwegen die EKM auch immer ist ,sie
    ist auch nur eine Glied der EKD und hat sich den Weisungen des Rates der EKD unterzuordnen.
    Tut sie es nicht ,begeht sie hier den wirklichen Verfassungsbruch.
    Mag sein, sie hat ein rechtswidriges Verfahren eröffnet, jedoch kann sie keine Vorwürfe gegen unseren Pfarrer Schwarz, begründen noch aufrecht erhalten !
    Dazu kommt noch die Tatsache das die EKM sich gegen die Gemeinden stellt,welches wohl hier klar nach dem Grundgesetz zuregeln ist.Die Gemeinden stehen ebend nicht unter dem Kirchenrecht, es sind „freie Bürger“ in ihrer Glaubensfreiheit.

    Wenn eine Landeskriche ,einen ihrer Pfarrer die Taufe untersagt, hat sie sich selbst zuverantworten vor dem Rat der EKD !

    Dieser muß nun die Grundordnung der EKD wiederherstellen und gegebenfalls die Schiedsstelle in diesem Fall sein.

    Scheitert dieser Weg ,ist der Rat der EKD verpflichtet ,ein Kirchenverfassungsgericht einzuberufen und dies durch ein Urteil beizulegen.

    Aber immer gilt der Artikel 5 der Grundordnung und darin verpflichtet sich die EKD ,das Gespräch zusuchen.

    Also werden wir den, Frieden des Glaubens Bewahren und jederzeit das Gespräch mit der EKD suchen.

    Zur Hochkirche selbst ist zusagen, das es ihr gutes Recht ist ,unter Anerkennung ihres Glaubensbekenntnises , ebenfalls ein Mitglied in der Ökumene der EKD zusein !

    Da sie es wegen der derzeitigen Situation mit der EKM nicht selbst tun kann, was verständlich ist, ist nun ein „Freier Bürger“ bereit ,diese in die Öffentlichkeit zu allen Menschen zubringen.

    Die Gemeinschaft in welcher Form auch immer ist
    gegenüber der „Neider“ unantastbar und wird durch das Grundgesetz geschützt !

    Wir haben Jesus Christus in unseren Herzen…..

    Viele Grüß Michael H.

  42. Johannes H.

    Lieber Michael H.,
    bitte keine Eile. In meinen Gebeten bin ich mit Euch in St. Wigberti verbunden. Sicher habt Ihr Wichtigeres zu tun, als alle Kommentare zu lesen bzw. auch wieder zu ergänzen und zu kommentieren. Die Dreimonatsfrist läuft ja in diesen Tagen ab. Und ob die derzeitige Kirchenleitung wartet bis die neue „Bischöfin“ in Amt und Würden ist, davon ist wohl kaum auszugehen. Es wird wohl letztlich kein echtes Aufarbeiten in dieser doch für die EKM sehr unangnehmen Personalie geben.
    Ich hoffe, dass Ihr im St.Wigberti-Konvent zusammenhaltet und der Beistand der lebendigen Gottes Euch immer weider Kraft gibt – wie auch immer die Entscheidung des Leitungsamtes der EKM ausgeht – Christus freudig zu dienen und IHN zu verherrlichen.
    Darum in allem: Gelobt sei der HERR. Er legt uns eine Last auf, aber er hilft uns auch.
    In Christus Jesus und seine Liebe verbunden
    Euer Johannes H.

    • wigberti

      Lieber Johannes,

      die Dreimonatsfrist läuft erst am 28. August aus. Aber man hat immerhin am letzten Samstag „Nägel mit Köpfen“ gemacht und ein Disziplinarverfahren eingeleitet, damit diese Frist nicht ungetan verstreicht und man weiter irgendetwas suchen kann.
      Begründung für das Verfahren ist §56 ff. des blauen Wunders. Mehr nicht. §56 beschäftigt sich mit Nebendiensttätigkeiten und der Umgang damit (ob und in welchem Falle diese angezeigt werden müssen).
      Es geht also gar nicht mehr um die Weihe an sich, sondern das Versäumnis, vorher eine Genehmigung eingeholt zu haben. Die Weihe selber an sich auch nicht gegen das Pfarrergesetz oder die Verfassung .
      Ich befürchte, daß man sich in Ermangelung an wirklich schwerwiegenden Gründen erst einmal irgendetwas aus den Fingern saugen muß, nur um Pfr. Schwarz nicht ins Amt zurückzulassen. Und irgendwas lässt sich da immer finden. Wir stellen uns daher auf einen längeren Kampf ein.

      Wenn es um Dienstverstöße geht, dann sollten sich die Herren der Kirchenleitung lieber Mal an die eigene Nase fassen. Alleine in diesem verfahren haben sie sich schon so einige Verstöße erlaubt ( z.B. Verletzung der Fürsorgeplicht).
      Zur Zeit zieht man es vor ÜBER uns anstatt MIT uns zu reden – und behauptet dann dreist, wir würden blockieren. Briefe und Anfragen unsererseits werden entweder gar nicht oder mit inhaltslosen Schreiben über Dritte (z.B. Sekretär) beantwortet.

      Das Ganze wird langsam lächerlich, obwohl natürlich eine klare Taktik und Verfahrensweise dahinter steckt…von der ich glaubte, die wäre seit 20 Jahren überwunden. Unfassbar bleibt der Schaden und die Zerstörung, welche aus dieser persönlichen Verletztheit angerichtet wird.

      Wir Brüder beten weiter kräftig und jeder versucht nach seinen Kräften, seinen Teil beizutragen. Wir sind unendlich dankbar über die Unterstützung die wir erfahren und bleiben in der Gewissheit, das Gott größer ist als ein Amtsapparat.
      (Und manchmal ist es auch das Strafgesetzbuch der Bundesrepublik).

      Gott befohlen, Br. Klaus

  43. Johannes H.

    Liebe Freunde,
    da ist mir eine Info zum alt-katholischen Grundsatz “keine Kirche ohne Bischof, kein Bischof ohne Kirche” zugesandt worden: Bischof Dominique Varlet, auf den die altkatholischen Bischöfe ihre apostolische Sukzession zurückführen, war bei der Weihe der ersten altkatholischen Erzbischöfe von Utrecht selbst “Bischof ohne Kirche”.(Es gibt da noch einige andere Ungereimtheiten.)
    Zudem ist bei der Anwendung o.g. Grundsatzes nicht geklärt, wie man zum Beispiel die nur in der Verwaltung der römischen Kurie tätigen Titularbischöfe bewerten muss, die keine eigene heute wirklich existierenden Diözese zu betreuen haben. Und noch dies: Ein Bischof (ohne Kirche) kann z. B. der “ehrliche” Prediger der Gemeinde sein, der sein Amt durch eine gültige Weihe untermauert sehen will. Bruderschaften (kösterliche Gemeinschaften) können durchaus einen Bischof als Leiter bzw. Vorsteher haben (da muss es ja auch keinen “Nur-”Prior geben). Da ist schon einiges möglich, ohne dass gleich an eine wie auch immer geartetet “Kirchen”-Spaltung gedacht werden muss. Und auch das ohne falsche Eitelkeit oder gar vorgetäuschte Bescheidenheit. Warum nicht? Es gibt sogar, wenn man die ganze Sache von mehreren Seiten besieht, gute (und eben auch biblische) Gründe dafür, sich zum Bischof weihen zu lassen!
    Darüber hinaus gibt es theosophische und gnostische Gemeinschaften, die ihre eigenen Bischöfe in apostolischer Sukzession weihen.
    Und noch eine zu beachtende Info: Pfarrer Bürgener, der ja P. Franz Schwarz die Bischofsweihe erteilte, ist selbst (von seinem Vorgänger) geweihter (hochkirchlicher) Bischof (s. a. Prof. Peter Beyerhaus u. a.)!!!
    Also, was soll das ganze Gezerre. Ich hoffe, dass am Ende nicht mehr Porzellan zertrampelt wird als eigentlich vorhanden ist.
    Und nicht vergessen bei alledem:
    Gelobt sei JESUS CHRISTUS!
    Mit besten Wünschen Johannes H.

    • Michael H.

      Lieber Johannes H.

      wie du schon sagtes, Theologische und Biblische Gründe.
      Dennoch ,liegt hier jetzt ein ganz anderes Problem vor uns.
      Ich schlage vor, ich werde mich in ein paar tagen besser dazu äußern können, bis dahin bitte ich um Frieden in den Herzen.
      Wir arbeiten mit Hochdruck an der Richtigstellung.
      Hoffe du kannst dich etwas gedulden.

      Viele Grüße
      Michael H.

      PS: Jesus selbst , zeigte die Lösung und niemand wird wirklich schaden nehmen.

  44. Bernd D. Romswinkel

    Sehr geehrter Br. Schwarz,

    leider lernen wir Menschen nicht aus der Geschichte.
    Leider ist dazu auch nicht die Administration der evangelischen Kirche bereit.
    Gott sei Dank leben Sie noch.

    Alles Gute

    Verbunden im Guten Sinne

    Bernd D. Romswinkel

  45. Michael H.

    Liebe Schwestern und Brüder ,

    Alles was ich zusagen habe, steht im nachfolgenden text.

    Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
    vom 23. Mai 1949 (BGBl. S. 1), zuletzt geändert durch Artikel 1
    des Gesetzes vom 19. März 2009 (BGBl. I S. 606)

    Präambel
    Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen,
    von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben.
    Die Deutschen in den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen haben in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands vollendet. Damit gilt dieses Grundgesetz für das gesamte Deutsche Volk.

    I. Die Grundrechte

    Artikel 1
    (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
    (2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.
    (3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

    Artikel 2
    (1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
    (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

    Artikel 3
    (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
    (2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
    (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

    Artikel 4
    (1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.
    (2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.
    (3) Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.

    Artikel 5
    (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
    (2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
    (3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

  46. I fully support +Bishop Franz in his struggle to maintain the traditions of the One, Holy, Catholic and Apostolic Church in Germany.

    His devotion to Christ as His priest has influenced me tremendously in my vocation and ministry in the United States. +Franz has proven to the world that his passion and commitment to the true, unchanging Church is unwavering against the dictates of secular materialism and apostasy.

    May our Lord Jesus Christ bless +Bishop Franz and the Monastery of St. Wigberti!

    In His Name,
    Fr. Bryon Koshgarian+, SSM

    St. Andrew’s Anglican Church
    Albany, New York
    http://www.standrewsaca.org

    Anglican Church in America
    Traditional Anglican Communion

  47. Brruder im Herrn

    Ich möchte eine gute – uralte Erfahrung weiter geben: Fröhlich und getrost zu sein, wenn die Menschen einen schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch gegen einen reden, ist ja gewiß nicht leicht. Doch wenn es in der Offenbarung heißt, daß Gott alle Tränen von den Augen der Auserwählten abwischen wird, dann heißt das nichts anderes, als daß wir hier eben weinen werden und gewiß Gründe dafür haben, zu weinen. Und der HErr wird uns wegen unserer Tränen nicht schelten, sondern wird sie abwischen. Es ist in der Tat so wie der HErr im Sendschreiben nach Philadelphia sagt, daß – man höre und staune! – Er selbst Leute aus der Synagoge Satans geben wird, die von sich behaupten, zum Volk Gottes zu gehören, „und es nicht sind, sondern lügen“. Er gibt sie! Es ge- schieht nicht einfach so. Die sind nicht plötzlich da. Aber es wird der Tag kommen, daß die, die Ihnen und den Brüdern in Werningshausen so zusetzen, „erkennen, daß Er sie geliebt hat“.
    „Unsere Trübsal, die zeitlich und leicht ist, schafft eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit, uns, die wir nicht sehen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare.“ Paulus, der dies schreib – und nicht unerfahren im Leiden war – wußte, daß kàbôd, „Herrlichkeit“, sowohl „Ehre“ als auch „Schwere“ heißt, Daß dieses Wort gleichermaßen „Würde“ als auch „Bürde“ bedeutet.
    „Gewichtige Herrlichkeit“ kommt nach Gottes Ratschluß also wohl nur dadurch zustande, daß man belastet wird. Eine harte Auserwählung ist Ihnen und Ihren Söhnen da zuteil geworden, teurer Bruder … Der Weinberg Gottes wird bewässert durch den Schweiß der Beter, die Tränen der Bekenner und das Blut der Märtyrer.
    Das ist doch wahr?

  48. Heinrich, Pfarrer i.R.

    KLEINE THEOLOGISCHE ERÖRTERUNG ZU DER DERZEITIGEN PROBLEMATIK

    1. Mit der Bildung der EKM sind „Landeskirchenamt“ und „Landesbischof“ als Einrichtung und Begriff Reliquien, aber durchaus auch in deren Bedeutung: Erinnerung und Verehrung.
    2. Die Bitte des Kirchspiels Werningshausen um christliche Vergebung hat einen anderen Stellenwert als es die deutliche Berufung darauf benutzt, denn an der Seite des Begriffes „Vergebung“ wird dreimal der Begriff „Gnade“ verwendet.
    Gnade aber heißt nicht in diesem Zusammenhang Verzeihung – Schuldbefreiung, sondern Güte.
    Gnade ist also nicht Heilung, sondern meint Barmherzigkeit, d..h. mit dem Herzen handeln und urteilen. Das ist das Problem.
    3. Die Definitionserklärung von Weihe (= Ordination) und Segnung als Begriffsduplikat
    ist nicht eindeutig.
    Jedenfalls ist Weihe zuerst immer im kirchlichen Gebrauch eine Abgrenzung gegen
    das Profane und hat als Amtsverständnis in juristischer Bedeutung nur eine Nebenbedeutung.
    Weihe wird zumindest von autorisierten Personen vorgenommen. Wer ist autorisiert?
    Die Abfolge der in der successio apostolica ist nicht zu unterschätzen, auf alle Fälle
    aber ist eine Kontinuität des apostolischen Glaubens erforderlich.
    Unzweifelhaft autorisiert der spiritus sanctus mit bekannten, erkennbaren Zeichen
    (Johannes, 20, 22).
    4. Aufgabe und Sinn eines Bischofsbegriffes haben natürlich seine Grundlage im NT, Bischof bedeutet eine geistliche Funktion.
    Eine Bischofsweihe will niemals eine Herrschaft begründen, sondern bei ihr geht es um das Gottesverhältnis.
    Belastend ist lediglich, wenn für den Aufbau eines Gottesverhältnisses die intensive geistliche Begleitung in Vorbereitung auf den kirchlichen Dienst nach wie vor beinahe vollständig fehlt.
    5. Wäre die Taufe ein Weihesakrament, so müsste man fortan von einer Nottaufe durch
    ein Gemeindeglied absehen (Frage der Autorisation).
    Jeder Christ darf segnen, aber nicht weihen.
    Das entscheidende Sakrament im Zusammenhang ist das Abendmahl, worauf letztlich die Ordination (Weihe) abzielt.
    Bei der heutigen Abendmahlsdiskussion wäre es allerdings an der Zeit, die Lehre vom Abendmahl eindeutig zu klären.
    Der Hinweis auf die Taufe als Weihesakrament ist unpassend; die Taufe hat ihre einzige Bedeutung als Sakrament. Wird sie als „Weihe“ angesehen, stellt man sie auf die Seite von namensgleichen Handlungen im rein säkularen Bereich.
    6. Entwicklungen und Veränderungen im kirchlichen Brauchtum können die ecclesia
    semper reformanda niemals als eine Alibifunktion missbrauchen.
    So ist zumindest die Bezeichnung „Regionalbischof“ eine freie gegenwärtige Erfindung.

    Heinrich F.

  49. In Amerika (Bundesstaat New York) ist es genau Mitternacht und ich gehe gleich ins Bette. Gerade hatte ich aber einen interessanten Beitrag auf der Blogseite von dem amerikanischen Pfarrer David Wilkerson gelesen.(www.davidwilkersoningerman.blogspot.com)
    Ich zitiere es hier und wuensche Euch eine gesegnete Nacht (obwohl Ihr jetzt aufsteht denke ich…es muss beinah 6 Uhr morgens in der Heimat sein).

    MIT SCHLANGEN UMGEHEN

    Du kannst nicht in wirksamer Weise für Christus arbeiten, es sei denn du bist bereit, die damit verbundenen Risiken auf dich zu nehmen. Jesus warnte vor den Risiken Schlangen zu begegnen.

    Ich meine dies in einer wohlwollenden Weise, aber die Bibel sagt, dass die Gottlosen wie Giftschlangen sind, und wir müssen mit Schlangen umgehen. Ich denke, es ist bedeutsam, dass die Bibel Satan als „die alte Schlange“ bezeichnet (Offenbarung 12,9). Und Christus hat verheißen: „Sie werden Schlangen… hochheben…“ (Markus 16,18)

    Jesus sagte: „Geh hinaus auf die Landstraßen und hinter die Hecken und bitte jeden, den du findest, zu kommen“ (Lukas 14,23; Neues Leben). Aber in Prediger werden wir gewarnt: „Wer eine Hecke einreißt, den wird eine Schlange beißen.“ (10,8; aus dem Englischen). Die Hecken sind voll von Schlangen, doch als Menschenfischern ist uns gesagt: „Wenn er um einen Fisch bittet, gibt er ihm statt des Fisches eine Schlange?“ (Lukas 11,11).

  50. Lieber Bruder Michael: Vielen herzlichen Dank fuer Deine Einblicke und Erklaerungen…fuer uns Lutheraner in der Ferne ist das alles neu was sich bei Euch abspielt. In Amerika gibt es einige „lutherischen“ Synoden, aber die groesste (im Bund uebrigens mit der EKD) befindet sich im Kirchenbund mit anderen Glaubensgemeinschaften die, zB, die REALPRAESENZ im Sakrament ablehnen, die meinen man moege verschiedene Ansichten behalten bezueglich der Abtreibung und noch „Christ“ bleiben (eine gequaelte Theologie, gelle?), und die Liste verlaeuft ad infinitum und, meiner Meinung nach, ad nauseam. Meine Frage..ich habe Theologie nie studiert {bin aber von meinen Eltern und Grosseltern gruendlich und demuetig instruiert worden; sie brachten ihren Glauben aus Thueringen: Liebstedt, Triptis, Bad Blankenburg, Jena, Oberweissbach usw}…kann eine Organisation absichtlich gegen die Heilige Schrift lehren und noch Teil der mystischen Braut des Herrn bleiben? Wie unterscheidet man zwischen Irrtum und Heresie? Wieviel darf ein Christ an Kaiser geben ohne sich in die Gefahr der Apostasie zu geraten? Dass muesst Ihr in der Heimat eruieren wie auch wir, Eure Landesfernvetter und Mitbrueder im Herrn im Ausland. Moege uns der Heilige Geist fuehren und schuetzen. Danke Lieber Michael.

    • Michael H.

      Lieber Johannes,

      ich weiß, in Amerika ist es halt anders, da gibt es zwar auch Bürokratie, jedoch ist diese nichts zu Deutschland.
      Ich selbst war schon in Canada ( Vancouver) , habe da viele Freunde in der Gemeinde gefunden, diese sind den evangelischen sehr ähnlich , alle schütteln , sie den Kopf zu dieser Maßnahme der EKM .
      Aus meinem persönlichen Leid , und mit allen dort die wir gemeinsam beteten , wurde eine „herzliche Freundschaft“ , aber es gab mir auch irgendwie sehr viel Kraft, diesen schweren Weg zu gehen.
      Aber wollen wir nun mal dran bleiben, den irgendwie kann da was nicht richtig sein was die EKM da macht mit unseren Freund Pfarrer Schwarz .
      Niemand in der EKD will so richtig , damit was zu tun haben.
      Einer schieb es zum anderen , hier ist was richtig „faul“ .
      Aber Gott wird es gerade biegen , davon bin ich überzeugt.

      Gott ist mit euch und uns .

      Michael H.

  51. „Genau das will man uns ja immer unterstellen. Auch mit der neuen Bischöfin hat es überhaupt nichts zu tun.“

    Noch eine sprachwissenschaftliche Frage: Was meint man in der deutschen evangelischen (hier spricht man nicht von „Lutherismus“) Kirche mit dem Terminus „Bischof“? Anscheinend ist das ein Amtsbegriff und kein biblischer…Darin laege die Loesung der Angelegenheit. Pater Franz besaesse einen von der Schrift aus geregelten Rang, waehrend „Bishof“ bei der evangelischen Kirche ein Terminus der Buerokratie sein muesste. Wenn man die Schrift liest, darf ein Bischof NUR Mann sein und nur einmal verheiratet wenn ueberhaupt. Wenn man die orthodoxe Tradition betrachtet die in 2000 Jahren nicht geaendert wurde, ist ein Bischof nur Witwer oder Monch/Priester. Eine Frau MOEGE das Amt im Protestantismus verwalten koennen weil es ein neues von Menschen erfundenes Amt sei . In der heiligen Kirche (Einig im Himmel und auf der Erde), aber, muss das biblische Amt Gottes Wort IMMER treu bleiben…also nie eine Frau. Von der Ferne scheint es als ob „moderner“ Protestantismus Schwierigkeiten haette zwischen „Kaiser“ und „Gott“ zu differenzieren. Man muesste nur die Heilige Schrift lesen: 1 Timotheus 3:2:
    Es soll aber ein Bischof unsträflich sein, eines Weibes Mann, nüchtern, mäßig, sittig, gastfrei, lehrhaft…
    Im Herrn
    JFP

    • In Offenheit duerfen Sie mich Alles fragen was Sie am Herzen haben. Persoenlich schreibe ich von dem Standpunkt des orthodoxen Glaubens eines Lutheraners, dessen Glaube mit meinen Ahnherren aus Thueringen in die neue Welt kam…In dem deutschen Dorf meiner Uroma, moege sie in Frieden ruhen, gibt es eine tausendjahralte Pfarrlinde wo die ersten Missionaere die Heiden zum Glauben im Herrn fuhrten. Der Glaube von dem ich rede existierte schon 1000 Jahre noch frueher als der Urbaum. Gott aendert nicht…Ihn kann keiner aendern noch in eine neue Philosophie umwandeln. Das waere, meiner Meinung nach, ein Beispiel der unverzeihlichen Suende..die gegen den Heiligen Geist. Der Troester steht neben und vor jedem der Christus unverschaemt bekennt. Der Herr warnte uns: καὶ διὰ τοῦτο πέμψει αὐτοῖς ὁ Θεὸς ἐνέργειαν πλάνης εἰς τὸ πιστεῦσαι αὐτοὺς τῷ ψεύδει,(2 Thessalonicher 2:11
      Und deshalb sendet ihnen Gott eine wirksame Kraft des Irrwahns, daß sie der Lüge glauben) Weder Kloster noch Ev Kirche, noch altkatholische, noch kalvinistische kann das Wort des Schoepfers aendern…Merken Sie nicht den Wahn der ueber die Nationen haengt? Mein Herr kommt bald. Wer ihn liebt weiss was richtig ist. Wer den Rationalismus Gottes Wort gleichstellt ist schon in jenem versprochenen Wahn. Demuetig in meinem Herrn und in dem meiner Ahnherren bin ich in christlicher Liebe und Mitbruderschaft, JFP

      • Michael H.

        Lieber Johannes,

        interesant ließt sich deine Meinung zum Thema „Bishof“ , nun da aber die Verfassung der EKM die Brüder und Schwestern gleichstellt vor der Kirche und dem Amt, ist es hier eine gewollte Tatsache, das auch Frauen zum Bischof gewählt werden dürfen, innerhalb der Synode.
        Diese Wahlverfahren beruft sich aber ,widerum auf die Demokratische Wahlordung .
        Hier hat man eine Verfassung mit dem Grundgesetz verbunden.Jedoch widerspricht diese , unter den gegeben Umständen der Glaubensfreiheit .Wenn also die EKM sagt, Herr Pfarrer S. habe gegen die Verfassung verstoßen , so verstößt die EKM gegen Artikel 4 des Grundgesetzes .Welches klar regelt, „niemand darf wegen seines Glaubens, bevor oder benachteiligt werden“.
        Wenn die EKM sich der Androhung von Strafe und Lehrzucht Verfahren behauptet, verstößt sie sogar damit gegen ihre eigene sich selbst gegebene Verfassung.
        Rechtlich gesehen, ist das hier alles nicht haltbar von der EKM .
        Sie toleriert verschiedene Arten von „weihen“ , jedoch fühlt sie sich durch den Begriff „Bischof“ in ihren Grundrechten angegriffen.
        Erschwerend kommt noch hinzu, das halt diese Apostel , gerade die Frauen in eine untergeordnete Rolle stellt. Bei einer 70 % beteiligung von Frauen in Ämtern der EKM, kannst du dir ja ausrechnen, das dieser Weg sehr steinig ist für unseren Freund F.Schwarz.
        Denoch glaube ich , das er recht tut, wie immer sein Weg auch aussehen möchte.

        Gott zum Gruße

        Michael H.

  52. Michael H.

    Lieber Bruder Matthias, zu a ) und b) ,

    bleibt zu sagen, das es sich um Theologische Begiffe handelt , die man schlecht beschreiben kann.( als Laie)
    Jedoch wer diese mal erlebt hat, kann sich sie nur schwer weg denken.

    Was es damit auf sich hat, da möchte ich die bitten, dich verständlicher Weise zum Pfarrer Schwarz zuwenden.

    Ich glaube er wird gerne dir deine Fragen Beantworten.

    Gott zum Gruß

    Michael H.

  53. Michael H.

    Werter Bruder Matthias,

    „Meine Kirche “ ist die, die mir Gott gegeben hat , welches ihr Haus die Erde ist und ihr Dach der Himmel .
    Ich glaube doch , das ich selbst entscheiden darf, in welcher Konfesion ich leben möchte.
    Die EKM , versteht sich nicht als eine Konfestion, sonderen als “ Amtskirche“ .
    Denoch , kann sie mich nicht aus ihr ausschließen.

    Damit dürfte auch deine Frage dazu geklärt sein.

    Im übrigen, ich brauche kein „Pseudonym“ für meinen wahren namen benutzen , ganz nebenbei mal bemerkt .

    Gott zum Gruß

    • Matthias H.

      Lieber Michael – Danke für die verständliche Antwort. Was die „Glaubensbasis“ betrifft, sind wir, glaube ich, nicht sehr unterschieden, wohl aber im Verständnis der kirchlichen Ämter und deren Gründung, Berechtigung und Befolgung. Das Thema „Gehorsam der Obrigkeit gegenüber“ (Römer 13) will ich hier gar nicht anschneiden; es eröffnete weitere Argumente. Im Übrigen bekennt sich „meine Kirche“ nicht zu einer irgendgearteten Demokratie, sondern zu unserem HERRN Jesus Christus – und die Verfassung derselben zählt in den Bereich, den Luther adiaphora – „Nebendinge“ – nannte. Dennoch ist sie zur Wahrung der (menschlichen! nocht göttlichen!) Ordnung wichtig, meine ich.
      Soweit.
      Nun blieben noch meine Fragen a) und b)
      freundlichst – Matthias

  54. Michael H.

    Lieber Bruder Matthias,

    zu c) Ja wir wollen die Kirche des Evangelischen
    Die sich zur Demokratie bekennt
    Die sich als Ökumene versteht mit den
    anderen Relegionen .
    Die alle mit entscheiden lässt , im tun und
    handel.

    Wir wollen nicht eine evangelische Kirche, die sich eine „eigene Gesetzgebung “ gibt , diese geht nicht .

    Wir wollen nicht das verleugnen was wir 33 Jahre im gefallen Gottes aufgebaut haben.

    Wir wollen gemeinsam in einer Kirche beten, ohne das wir uns gedanken machen müssen, wer ist in welcher Relegion.

    Wir wünschen uns von „ganzen Herzen“ Frieden in der EKM , auf das wir mit einander die Gespräche führen können.

    Nicht Pfarrer Schwarz hat falsch gehandelt, sondern jemand in der EKM, als er Ihm „drohte“

    Ist dies deine evangelische Kirche , die nur mit Androhung ihre Auffassung vertreten kann ?

    Was ist der „Wahre Glaube “ ?

    Nun siehst du ?

    Gott zum Gruße

    Michael H.

  55. Michael H.

    Lieber Bruder Matthias,

    zu C) “ Ja wir wollen eine evangelische Kirche,die sich aber auch zur Ökumene bekennt.Die sich gerne auch anderen Konfestionen öffnet.Der Ansatz war bereits richtig, jedoch kann das eine Kirche sein, die sich gegen den freien Glauben stellt?Eine Kirche sollte sich immer zur Demokratie bekennen.Denn wenn es einen Zwang gäbe in dieser Kirche, wieviele Mitglieder hätte sie dann noch?
    Es ist nicht an uns zu Urteilen, was richtig ist, aber wenn wir nicht einmal in der Lage sind „Neues “ zuleben miteinander , was hätte dann dieses Leben für einen Sinn.
    Ich arbeite mit vielen Menschen aller Konfesionen bis hin zum Islam , jedoch sagt keiner , mein Glaube ist mehr wert , als deiner.Jeder sagt , wir sind alle gleich in unserem Glauben.
    Der größte Verlust der EKM, ist es ,das sie nicht erkannt haben , einen Menschen wie Pfarrer Schwarz , als „guten Hirten“ anzuerkennen.
    Wer nicht in der Geschichte der betroffenen Gemeinde dabei war , kann diese wohl sehr schwer nachvollziehen.Wofür ich verständnis habe.
    Gott zum Gruße

    Michael H.

  56. Matthias H.

    Lieber Michael – genau hierin lag ja der Sinn der anschließenden (nach „Strafjahr“) stattfindenden Jugend“weihe“, daß dabei das atheistische Bekenntnis durch das Bekenntnis zum dreieinigen GOTT wiederrufen wurde. Im Übrigen geht es um Loyalität der eigenen „Familie“ gegenüber. Sie können Mormone oder Sigh sein und leben in unserem Land – aber eben dann unter der richtigen „Fahne“. Wo evangelisch drauf steht, sollte auch evangelisch gelebt und geglaubt werden (da gibt es schon viel zu viele FEHLER).
    Was das Tauf“verbot“ betrifft, so ist auch das verkürzt: Es geht doch darum, daß jemand sein landeskirchliches Pfarramt nicht ausüben soll. Soviel Dienstrecht und -befugnis sollten Sie der Ihnen so mißliebigen EKM schon zugestehen, andernfalls eben zu genehmeren Konfessionen wechseln, warum nicht?
    Das Bild des aus Gewissensgründen verfolgten Rechtgläubigen paßt ebenso wenig wie der Ruf nach demokratischer Freiheit.
    Im Übrigen wäre es für mich weiterführend, wenn Sie meine Fragen a) bis c) erhellen könnten!
    Gesegnete Nachtruhe – Matthias

    • Lieber Bruder im Herrn: Nur kurz eine sprachwissenschaftliche Bemerkung, und das von einem der als Kind mehr englisch sprach als deutsch. Es handelt um den Terminus „evangelisch.“ Wir aus thueringscher Abstammung die gen Amerika auswanderten {schon vor dem Krieg (Kriegen)} halten uns fuer „Lutheran“ (lutherisch). Das Wort „evangelisch“ existiert aber im Englischen als „Evangelical.“ In dem Jahrhundert als wir weg sind behielten wir den Glauben und Liturgie der Ahnherren, aber als wir in der Heimat waren merkten wir grosse Ablenkung von unserem Erbe das wir aus Thueringen mitgebracht hatten..nichts in den Koffern war uns so geschaetzt als Glaeubiger und „Lutheraner“ zu sein. Wenn man „Lutheraner“ meint, sagt aber „evangelisch“ ist das nicht mehr moeglich..unserer Erfahrung nach ist was die EKM vertritt nicht genau was Luther auf der Wartburg verstand, wo man noch „katholisch“ und „apostalisch“ war, oder verstehe ich die theologische Entwicklung in der alten Heimat falsch? Nur Bemerkungen aus der Ferne.
      Gott befohlen
      J

  57. Michael H.

    Lieber Brüder ,

    ich danke Gott dafür, das er meinen Eltern die Möglichkeit gab, mich Konformieren und „Weihen “ zulassen !

    Die Jugendweihe wurde nie von der Kirche ab erkannt !
    Niemals wurden ihre Mitarbeiter oder Mitglieder , wegen der Jugendweihe ausgeschlossen !

    Damit ist die Auffassung der EKM zum Thema nicht haltbar, in allen Punkten !

    • Matthias H.

      Lieber Michael H. – warum wohl hatten die sog. „Freidenker“ jene „Jugend-Weihe“ erfunden? Auch ich bin derart zu DDR-Zeit geweiht – und es war schon (für bewußte Christen) eine Art Seelen-Handel. Sie entsinnen sich: Damals war ganz klar, daß man entweder auf der einen oder auf der anderen Seite stehen konnte – und die harte Linie der evangelischen Kirche scheiterte an der Verweigerung der volkskirchlich geprägten Gemeinden, die eben mehrheitlich dem Staat ihre Treue schworen.
      Somit handelte es sich – terminologisch besser – um einen „Jugend-Treueschwur“ zum Staats-Atheismus. Was, bitte sehr, soll daran „aberkannt“ werden können – sieht man von der Herzenshaltung ab? Diese aber ist im corpus permixtum unserer Kirche nur unserem HERRN offenbar. Und wie viel Dünkel und Eigennutz haben da ihren Platz – und vergessen wir darüber nicht Luthers Worte zum menschlichen Bestreben nach Heiligkeit! Der ganze Jakobus-Brief war ihm gar ein Greuel… ein weites Feld.
      Im konkreten Fall sollten wir bei allen geworfenen Nebelraketen klar fragen:
      – a) Wozu braucht ein Christ die apostolische Sukzession?
      -b) Führt ein so begründeter „Kleriker-Stand“ nicht wieder automatisch in eine Standeskirche von „Laien“ und (heiligmäßigeren) „Klerikern „?
      – c) Wollen wir das in der evangelischen Kirche?

      Davon unbenommen stimme ich der Kritik an aller menschelnder Entartung in Gottesdienst und Sakrament in unseren Gefilden völlig zu – aber hier handelt es sich um FEHLER – nicht um eine grundstützende Ordnung.
      Gott befohlen – Matthias H.

      • Michael H.

        Lieber Bruder Matthias,

        danke für die Aufklärung, denoch heißt die Sache “ Jugendweihe“ , die du wohl auch erfahren hast. Prima .
        Also ich habe dem Staat kein Treueschwur geleistet, sondern meine Jugendweihe gefeiert und anschließend wurde ich durch die EKM , konformiert und mußte nicht die Jugendweihe widerrufen.
        Es geht nicht darum was wir glauben, sondern wie wir glauben dürfen und das sollen wir in Frieden tun .
        Alles was Apostolisch, Evangelisch usw. ist , hat nur einen Ursprung, der da ist .

        Jesus Christus der sagte …..Vater vergib ihnen….

        So zusehen , jemanden in dieser Demokratie in seinem Glauben zu hintern , ist die wirkliche Amtsanmassung .

        Gott möge auch dir Erleutung geben , dafür will ich beten.

        PS: Eine EKM hat die „Taufe“ untersagt, nicht die Hochkirche des Apostels , nur mal so zum Nachdenken .

  58. Theodegar

    Es ist ein Trauerspiel, was da mit der Suspendierung von P. Franz abläuft. Gerade in Thüringen hätte doch mit mehr Verständnis für seine Weihe gerechnet werden können, haben doch frühere Landesbischöfe – von Moritz Mitzenheim an – immer betont, daß sie in der bischöflichen bzw. apostolischen Sukzession der Gesamtkirche stehen und Wert darauf gelegt, daß bei ihrer Amtseinführung ein Bischof (oder mehrere?) aus einer lutherischen Kirche mitwirkte(n), in der, wie z.B. in Schweden, diese Sukzession ungebrochen bewahrt wird. Thüringen war die einzige deutsche Landeskirche, in der das so war. Ob es heute noch so ist, weiß ich leider nicht. Beten wir darum, daß die Verantwortlichen zur Einsicht kommen.

  59. Michael H.

    Liebe Mitbrüder,

    genau so soll es sein.Ein Gedanke beeindruckt mich besonders, „Chance für die EKM in der Krise“
    diesen Gedanken sollten wir mal etwas mehr Farbe geben.
    Alles was wir tun , tun wir im Namen Jesus Christus und wir stehen für diesen Glauben ein.

    Michael H.

  60. P.Franz

    Wir wünschen uns mit Ihnen allen den Dialog und nicht die Trennung. Wir erbitten hochherziges Handeln und nicht Strafe. Wir erhoffen Einischt in die Notwendigkeit und nicht Starrheit. Hat nicht unser aller Vater im Himmel alles so herrlich auf Ergänzung hin geschaffen? Alles braucht sich einander, daher gibt der Heilige Geist bis heute die ganz verschiedenen Gaben zur Auferbauung der Gemeinde Jesu (kostenlos, ranglos und ohne Zwang). Die Einheit lebt die Gottheit vor – in drei Personen EINS. „Vater, lass sie eins sein.“ Das bedeutet nicht, dass auf der Wiese Gottes nur eine Sorte Blumen blüht. Viele sehen wir da, weil das Schöne in der Verschie-denheit sich zeigt. Jede Blume ist Gott wertvoll, aber nie nur eine, sondern alle. Ökumene sollte dieses Bild der bunten Wiese annehmen und sich freuen an den so verschiedenen Gaben des Geistes. Ich bin der festen Überzeugung, dass es eine gute Lösung geben wird, weil ich weiß: “ Die Sach ist Dein, Herr Jesu Christ, die Sach an der wir stehn, und weil es Deine Sache ist wird sie nicht unter gehn.“
    In diesem Sinne allen Mut zur Einheit in Christus!

    • Harald Ring

      Sehr geehrte ,liebe Brüder im HERRN,
      die Landeskirche ist keine Brüderkirche , denn sie bezeichnet sich ja selbst als eine Amtskirche
      und von daher ist die Reaktion der Kirchenleitung so unbrüderlich ausgefallen.
      Das ist schwer nachzuvollziehen, wenn man bedenkt das uns Christen etwas anderes bestimmen soll als die Gestzlichkeit.
      Ich persönlich betrachte die Bischofswahl,neben allem für und wieder, als eine heilsame Unruhe an ,in dieser Zeit.Und es ist wirklich mehr als bedauerlich, das diese neue Landeskirche darin keine Chance für sich sieht, den Reichtum des Glaubens aufzufangen.Bleiben Sie alle in Werningshausen behütet und wenn es der Wille unseres HERRN ist, dann kann auch eine Landeskirche nichts ausrichten.Somit: Befiehl dem HERRN Deine Wege und hoffe auf IHn , ER wird’s wohl machen.
      In christlicher Verbundenheit Harald Ring
      Leiter des Geistlichen Lebens im Christophoruswerk Erfurt.

  61. Janis Lorraine Parker, geb. Froebel

    Vor zwei Jahren hatte ich mit meinem Sohne, Johannes, die Ehre einige Tage in Werningshausen zu Gast sein zu duerfen. Wir wurden mit christlicher Gastfreundschaft von Frau Marion zu Hause empfangen. Obwohl wir vom Ausland kamen, wussten wir dass wir mit unseren Geschwistern im Herrn waren. Die Unterkunft im Gasthaus des Klosters war der Hoehepunkt unserer Heimatreise. Im Gottesdienst, die echte Messe die Luther selbst pflegte, kommunizierten wir mit unseren Mitbruedern und Schwestern. Christus war anwesend im Blut und Leib und daher war der Heilige Geist spuerbar. In Eisenach muessten sie wissen, dass man Gott nicht verhoehnt. Hier handelt es nicht so sehr um irdische Angelegenheiten, sondern vielmehr um geistliche und ewige Grundsaetze.

  62. Die Aebtin der Schwesterschaft “Heilige Elizaveta “ (Feodorovna/von Hessen-Darmstadt) nah dem Kloster “Heiligste Dreeinigkeit” in Jordanville, NY (www.jordanville.org) ist deutschstaemmig und hebt mir immer Exemplare von einer deutschsprachigen orthodoxen Monatschrift auf, die DER BOTE heisst. Die wird von der deutschen Dioezese der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland veroeffentlicht. Mutter Elisabeth hat Pater Franz und Bruder Klaus beim Amerikabesuch kennengelernt.

    In der Ausgabe 1,2/2007 fand ich einen Artikel ueber das Moenchsein, der mein Verstaendnis des Moenchlebens erweiterte. Mit Erlaubnis zitiere ich: “Aber die Menschen werden in ihrem Bestreben nach geistlicher Vollkommenheit durch das Boese gehindert, das in ihren Herzen seit dem Suendenfall der Urahnen angesiedelt ist….Daher ist die wichtigste Aufgabe des Moenchs der Kampf gegen das Boese, weshalb er auch Krieger Christi genannt wird und mit allen Waffen Gottes waehrend der Moenchweihe ausgeruestet wird…Der Moenchstand wird auch als der Engelstand bezeichnet.” Das Licht der Moenche sind die Engel, das Licht aller Menschen aber ist die Lebensweise der Moenche” so der hl. Johannes Klimakos. Darin kommt eine Hierarchie zum Ausdruck—Die Moenche ahmen den Engeln nach und die daraus folgende Ausstrahlung der goettlichen Gnade wirkt auf alle in der Welt Lebenden. Und wer sind die Engel? Das sind die allerreinsten und zugleich unkoerperliche Wesen; die Moenche ihrerseits streben vor allen Dingen zur Reinheit an Seele und Leib. Die Engel fuehren den goettlichen Willen aus, da sie seinen Willen kennen und ihn verwirklichen; die Moenche naehern sich den Engeln , indem sie stets die Gebote Christi erfuellen. Engel ergluehen in Liebe zu Gott, waehrend es der sehnlichste Wunsch eines Moenches ist , Christus zu lieben und in Einheit mit Gott zu leben. Im Himmel ertoent stets der Engelschor, waehrend Moenche das ununterbrochene Gebet und den Lobpreis Tag und Nacht zum Ziel haben. Engel sind das himmlische Heer; die Moenche sind das Heer des himmlischen Koenigs auf Erden.”

    Gott befohlen:
    Johannes Froebel-Parker
    New Baltimore, NY, USA

  63. Br. Konrad

    Mit Betroffenheit und großem Bedauern habe ich von der Entwicklung im Kloster Wernigshausen erfahren. Meinen Mitbrüdern im benediktinischen Geist fühle ich mich in dieser Situation besonders verbunden.
    Bedauerlich ist, dass nicht das brüderliche Miteinander in unseren Kirchen trägt, sondern auf der Machtebene agiert wird. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Inquisition nie beendet wurde.
    Wenn die Evangelischen Landeskirchen mit der gleichen Akrebie für eine Klarheit des Sakramentenverständnisses – entsprechend dem lutherischen Verständnis – eintreten würden, wäre mir das Verhalten glaubhafter.
    Das Verständnis von Amt und Eucharistie war im Kloster Wernigshausen immer eindeutig wahrnehmbar.
    Vo da aus ist es mir durchaus verständlich, dass ein Vorsteher sich zum Bischof weihen lässt, um die Existenz der Gemeinschaft in diesem Geist zu sichern.
    Dass die evangelische Kirche nicht überall das Weiheamt negiert , sehen wir an den nordischen Kirchen.
    Die Frage lässt sich allerdings nicht dadurch lösen, indem wir sie auf die „Machtebene“ heben ….es darf keine anderen Bischöfe neben den Landesbischöfen geben.
    Vielmehr ist ein brüderliches Miteinander ohne den Anspruch von Über- und unterordnung notwendig, um der Kommunikation eine Chance zu geben.
    M.E. geht es hier um ernsthafte Glaubensfragen und nicht um die Verletzung einer institutionellen Norm. Und vielleicht geht es diesmal trotz „reformatorischen Handels“ ohne Kirchenspaltung oder Verbrennung auf dem Scheiterhaufen ab.
    Die Verdammis ist schnell ausgesprochen – die Rehabilitation steht vor einem Scherbenhaufen. Nicht von ungefähr hat Papst Benedikt es vermieden, Öl in das Feuer gegen die Piusbrüder zu schütten.
    Es wird sich zeigen, ob unsere Kirchen zur Versöhnung und Akzeptanz fähig sind, oder ob das
    Machtbedürfnis siegt. Dann aber müssten sich die Christen fragen: Warum ?
    In meinem Gebet bin ich bei Euch!

  64. „klar ein Bestandteil des ev.-luth Bekenntnisses.“

    Das Leid, verursacht durch die Beurlaubung von Pater Franz von der EKD,oeffnet aber das Thema „was sind Lutherismus und apostalischer Glaube?“ Wir thueringsch-staemmige Lutheraner die im 19then Jahrhundert nach Amerika kamen (und nach anderen Laendern) erkennen die Staatskirche nicht mehr als „lutherisch“ in dem Sinne in dem wir erzogen wurden.Ich frage mich ob unsere Heimatsgemeinden in Liebstedt, Triptis, Oberweissbach und Bad Blankenburg noch als „lutherisch“ gelten. Ich koennte hier eine Liste bauen von theologischen Standpuenkten wo wir nicht mehr einig sind und einige die wir fuer voellig unschriftlich ablehnen…Im Kloster erkannten wir den Glauben und Liturgie wie wir im Eltern und Grosselternhaus lernten…wenn die EKD demuetig zuhoert, wird sie almaehlich wieder „lutherisch“ bzw apostalisch werden..dann wird sie wachsen und wieder eine Stimme fuer die Moralitaet mit Christgegebener Autoritaet werden…im Ausland wissen wir traditionelle Lutheraner nicht mehr was mit unseren deutschen evangelischen Vettern passiert….Gott staerke Euch ALLE im Glauben und im Gehorsam.

  65. Ilka

    Ich kenne Pfarrer Schwarz leider nur von einigen Kirch- bzw. Klosterbesuchen und aus der Presse. Ich war immer voller Achtung für das von ihm und seinen Brüdern Geschaffene. So kann ich mir nicht vorstellen, dass er zum Schaden der Kirchgemeinde oder des Glaubens handelt. Ich denke, hier wurde aus persönlichen Gründen unverhältnismäßig hart auf etwas reagiert. Die Folgen wurden unbeachtet gelassen. Mit dieser Maßnahme ist der Kirche ungleich mehr geschadet worden als mit der von Pfarrer Schwarz angeblich begangenen Verfehlung. Ich hoffe sehr, alles löst sich im Sinne der Gemeinde und der Bruderschaft.

  66. Michael H.

    Wir vertrauen auf Gott, damit er Herrn Pfarrer Schwarz und die EKM zur einvernehmlichen Lösung führe.
    Denn sonst wäre unserer aller Glaube in Frage gestellt.
    Aber die Frage nach dem Sinn der syrisch-ordoxischen Kirche mit der Veröffendlichung der Weihe auf deren Webseite bleibt berechtigt, zumal sie es jetzt bei der Katholischen Kirche versuchen seit gestern.
    ……jesus sagt: Vater vergib ihnen…….
    das wollen wir mal in Erinnerung rufen, sowie die
    These Luthers, dem sei vergeben, der aus tiefsten Herzen bereut , dem sei vergeben.(auch ohne Ablass).
    Möge es nun Frieden werden , denn seht was in der Welt passiert .

  67. Ich kenne Pfarrer Schwarz seit seiner Jugendzeit. Schon damals gehörte sein Leben der Kirche. Sein fester Glaube an Gott war schon zu dieser Zeit so stark ausgeprägt und überzeugend, daß es in mir höchste Bewunderung und Achtung auslöste. Ich bin der festen Überzeugung, daß Pfarrer Schwarz niemals etwas tun würde, was der Kirche schaden könnte. Ich bin zutiefst von dem Vorgehen gegen Pfarrer Schwarz durch die Landeskirche Thüringen enttäuscht.
    S.Lehmann

  68. Hegel

    Von Werner Bergengruen – Schriftsteller, Journalist: 1892 im lettischen – livländischen – Riga geboren wurde, evangelisch – respektive lutherisch erzogen – wie er dann 1911 in Marburg auch begann diese Theologie zu studieren – ist bekannt, dass er 1936 zur roemisch-katholischen Kirche konvertierte…
    Interessant ist die kolportierte Begründung seiner Konversion: „In einem evangelischen Gottesdienst treffe ich nur auf die Person des Pfarrers, in einer roemischen Messe begegnet mir das Heilige…“

    Immer wenn ich in Werningshausen war und an den Stundengebeten teilnahm, begegnete mir das Heilige – selbstredend in jeder Messe!
    Dagegen erlebe ich in evangelischen – und auch in lutherischen – oft tatsächlich nur Personen – der geistliche Nährwert hält sich somit in engen Grenzen…
    Wäre solch‘ Umstand nicht eher Grund kirchenleitenden Nachdenkens und Handelns, als mit Kanonen auf Spatzen zu schießen???

    Meine Gebete wissen in diesen Tagen ganz genau, für wen Sie den Schutz einer „festen Burg…“ vom Allerhöchsten erflehen und für wen Sie die Erleuchtung des Heiligen Geistes erbitten…
    Hegel

  69. Michael H.

    Liebe Brüder,

    machmal müssen wir Hinterfragen und Zweifel an dem was wir Glauben , aber selten war die Lösung so nahe wie hier.

    King Artur gab die Lösung vor .

    Geben wir den Menschen wieder Hoffnung zum Glauben .

    Von Bruder zu Bruder der „eure“

    Danke

  70. P.Franz

    Von ganzem Herzen wünsche ich Frieden, damit wir mit einander reden können. In der Geschichte der Kirche hat sich erwiesen, dass Gottes guter Geist Frieden stiftet. Theologische Ansichten können Streit hervorbringen, sie verfehlen aber ihr Ziel wenn es Sieger und Besiegte gibt. Das Evangelium lädt uns ein zum Frieden, der das Maß unserer Vernunft übersteigt. Die größte Bitte, die ich je gehört habe, kommt vom Kreuz. Versöhnend ruft Jesus über alle Menschen: „Vater, vergib ihnen…….“
    Das müsste unser Ziel sein. Unsere Gemeinschaft hat sich immer als Kirche Jesu Christi verstanden.
    Wir stellen unser Wirken unter den Leitsatz:
    „Aus Liebe zur Kirche.“ Diese Arbeit war nicht vergeblich. Ich bin davon überzeugt, dass das Gute siegen wird. Dank allen, die durch Gebet uns stützen und stärken.

  71. Michael H.

    Es bringt uns so nicht weiter,dennoch gibt es die „Macht der Gemeindemitglieder“
    Es hat es schon mal gegeben in der Geschichte der EKM und auch eine Landeskirche muß sich dem Volk fügen.
    Ja die Weihe der Hassleber Kirche steht vor der Tür .
    Jetzt liegt es in den Händen der EKM.

    Herr Franz Schwarz kann die Taufe vollziehen, jedoch nicht als ein Pfarrer der EKM , aber als Christ und das ist das pardoxe an dieser Entscheidung .
    Wir werden mal die Medien zur Weihe einladen Herr Bischof der EKM.

  72. caesar

    “ Und da die deutschen evangelischen Landesbischöfe nicht in einer eindeutig klaren Sukzessionslinie stehen – und dies auch größtenteils gar nicht für notwendig halten – hat die hochkirchliche Bewegung versucht, wenigstens für ihre eigenen Bruderschaften und sonstige Gruppierungen wieder bischöfliche Leiter zu bekommen, die in einer klar ersichtlichen apostolischen Sukzession zu wirklichen Bischöfen geweiht worden sind.“ (http://www.hochkirche.de/)
    Ist das etwa keine Distanzierung von der Landeskirche?

    • wigberti

      „Ist das etwa keine Distanzierung von der Landeskirche?“

      In den evangelischen Landeskirchen, die für sich ja ausdrücklich eine große Freiheit auf die Fahnen geschrieben hat (man denke einmal an die verschiedenen Bekenntnisse oder die Auslegung Abendmahlsfrage – „hoc est corpus“), würde ich die Hochkirche eher als eine weitere Facette sehen, und eben nicht als eine Distanzierung.
      Schließlich ist die hochkirchliche Bewegung nicht nur aus dem reformatorischen Gedanken entstanden, sonder ganz klar ein Bestandteil des ev.-luth Bekenntnisses.

    • Benjamin Müller

      Moin Caesar,

      ich denke die Frage nach „Verlassen der Kirchengemeinschaft“ oder „Distanzierung von der Landeskirche“ ist etwas komplizierter als man das im ersten Moment gern hätte. In den sogenannten landeskirchlichen Gemeinschaften ist es „Gang und Gebe“, dass man sich Prediger u.ä. ordiniert, die dann tatsächlich auch Sakramente austeilen dürfen! Die Frage ist eben, ab wann kollidieren da rechtliche Grundsätze? Die Landeskirchen haben meines Studiums nach keine Unterteilung des im Amtes, von daher ist eine Bischofsweihe (welcher Art auch immer) maximal ein formaler Akt für einen definierten Bereich. Die kommende Landesbischöfin ist ja auch nicht „Bischof von Deutschland“ sondern nur von Mitteldeutschland und nach landeskirchlichem Verständnis auch nur für 10 Jahre und danach ist sie ganz normale Pfarrerin.
      Also ist die kirchenrechtliche Beweislast wohl eher bei der Kirchenleitung, die nachweisen müsste, dass diese Weihe für die EKM vollzogen worden wäre und ob diese Weihe nach evangelischem Verständnis überhaupt irgendeine Bedeutung hat.

      Gott befohlen, Benjamin

  73. wigberti

    Wir haben soeben 2 weitere Beiträge zu diesem Thema veröffentlicht:

    Das Verfahren, wie es zur Beurlaubung kam und einige Hintergründe zur Weihe. Ich hoffe das beantwortet einige Fragen.
    Außerdem sind die ersten offenen Reaktionen hinausgegangen. Diese können auch hier nachgelesen oder Eigene eingestellt werden

    Beide Blogs sind sowohl ganz oben auf dieser Seite zu finden.

    Br. Klaus

  74. Michael H.

    Liebe Brüder,

    In diesen Tagen bete ich zu Gott und seinem Sohn Jesus Christus,
    er möge der EKDM Erleuchtung geben.
    Gleichwohl frage ich mich , wie kann ein Bischof , einem seiner besten
    Pfarrer die Arbeit verbieten.
    Auf wessen Geheiß geschieht das, ich glaube nicht das Gott oder Jesus,der der EKMD Befohlen hat dies zu tun.
    Die Landeskirche ist weiter den je von ihrem Glauben abgekommen und verfolgt rechtsstaatliche Politik.
    Jedoch ist die EKMD kein eigner Staat und muss sich auch an die Rechtsstaatliche Ordnung in der Bundesrepublik Deutschland halten.
    Der oberste Grundsatz der EKM ist das „Recht“ das jeder Christ die Taufe vollziehen darf.
    Wie kann man dann einem Pfarrer seiner eigenen Kirche die Taufe verbieten.

    Einst legte Pfarrer Schwarz mir die Liebe und den Segen Gottes anlässlich meiner Taufe in mein kleines Herz.
    Heute weiß ich nach all den Jahren, die mit sovielen Schicksals Schlägen verbunden waren, das es das Beste war was mir je passierte.
    Ich habe nicht nur die Liebe und den Segen Gottes erfahren, sondern auch seine unübertreffliche Gnade.

    Vor jüngster Zeit , lernten sich meine zukünftige Ehefrau und Herr Pfarrer Schwarz kennen, in nur wenigen Momenten erfuhr sie,die bis dahin keinen Glauben hatte, was es heißt „zu Glauben“
    Auch ihr wurde die unübertreffliche Gnade Gottes zuteil.
    Wer dieses einmal erfahren hat , der weis sehr wohl wovon hier die Rede ist.
    Wir danken Herrn Pfarrer Schwarz von ganzen Herzen für all seinen Beistand und wünschen uns nichts Sehnsüchtigeres als das er unsere Ehe segnet.

    Anje Katrin & Michael

    • Wie kann man dann einem Pfarrer seiner eigenen Kirche die Taufe verbieten?

      Gute Frage und alle Christen wissen die Antwort…das kann NICHT und NIE verboten werden denn JEDER CHRIST KANN TAUFEN. Ich frage mich ob die Gnade des Heiligen Geists aus der EKMD gegangen ist….

  75. Georg

    Jetzt,nachdem ich den Sachverhalt und die Hintergründe im Internet recherchiert habe,finde
    ich die Weihe von Pfr. Schwarz zum Weihbischof
    folgerichtig des bisherigen Weges der Kommunität.Ich kann als Außenstehender auch
    nichterkennen,warum so ein „Wind“ und Außerkraftsetzung seiner seelsorglichen Aufgaben und Befugnisse reagiert wird.Lediglich sehe ich
    Defizite in der Kommunikation,wo auf Ziele und
    Bedeutung hingewiesen werde,sowie auch Gespräche im Vorhinein mit der kirchlichen Leitung. Letzteres ist doch m.E. durch ein
    brüderliches Gespräch zu klären.
    Ich wünsche Gottes Segen für ein gutes Ende
    der Angelegenheit,insbesondere für die baldige
    Wiederaufnahme der seelsorglichen
    Tätigkeit von Pfr. Schwarz.

  76. andreas von goßberg

    mein lieber spiritueller bruder franz maria schwarz, mein lieber bruder martin, meine lieben brüder in werningshausen,
    ich freue mich, über euch soviel wichtiges über euren weiteren weg zu hören: ich begrüße euren weg über die geistlich-interessierte öffentlichkeit, und ich finde deinen schritt zum weihbischofsamt mutig und ermutigend – ein eindrückliches zeichen deiner und eurer tief gelebten spiritualität.
    laßt euch von herzen umarmen.
    in zuneigung. euer andreas

  77. Bruno D. Gerdemann

    o.k. kein Informationsblog.
    Dann ist meine Meinung, daß eine Abtsbenediktion auch im Hinblick auf den Fortbestand des Klosters für mich nachvollziehbar gewesen wäre.

  78. Bruno D. Gerdemann

    Zwei Fragen stehen noch im Raum:
    1. Was war das Motiv für die Weihe?
    2. Was war das Motiv für den Widerruf?

    • wigberti

      @Bruno Gerdemann

      Ich muß an dieser Stelle noch mal erklären, daß dies kein InformationsBlog ist, sondern erst einmal ein Meinungsaustausch. Hat schlicht und einfach damit zu tun, daß wir uns in einem „schwebenden“ Verfahren befinden und eine gewisse Zurückhaltung geboten ist.
      Es wird zu gegebener Zeit sicher auch eine Stellungnahme und Erklärung unsererseits über die Hintergründe geben.
      Ich bitte um Verständnis und wünsche noch einen gesegneten Sonntag,
      Br. Klaus

  79. caesar

    „Ecclesia semper reformanda !“ Richtig, aber müssen deswegen jetzt in evangelischen Kirchen Marienaltäre oder Weihbischöfe installiert werden??

    • wigberti

      Luther hat händeringend versucht, auch aus der römischen Kirche Bischöfe für seine Sache zu gewinnen, damit auch die luth. Kirche in der der apostolischen Sukzession stehen würde…..also von daher ist das überhaupt nichts Neues. Ganz abgesehen von den schönen Marienliedern, die er geschrieben hat.

      Ein gesegnetes Wochenende, Br. Klaus

  80. Oliver

    Gott zum Gruße, liebe Brüder in Christi;

    sicher kennt Ihr das Buch „Aufrichtige Erzählungen eines russischen Pilgers“?
    Für diesen Pilger war es die größte Gnade, im Dienste für unseren Herrn verfolgt zu werden.
    Mögt auch Ihr diesen Segen empfangen und verinnerlichen und bitte betet für uns, daß unser sächsisches Landeskirchenamt von derartigem Pharisäertum verschont bleiben möge.

    einen gesegneten zweiten Sonntag nach Trinitatis wünscht von Herzen Oliver
    (letzten Herbst zu Gast im St. Wigberti)

  81. Uta

    ich bin sehr enttäuscht von „meiner“ Kirche, die einen so verdienstvollen, geachteten und engagierten Pfarrer wie es Herr Schwarz ist, derart bestraft. Hätte das die Kirchenleitung nicht intern unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Sinne des christlichen Glaubens und der Menschlichkeit lösen können? Das DDR Regime hat es nicht geschafft, Prior Franz zu brechen , aber seine eigene Landeskirche in Thüringen schafft das – einfach beschämend-
    Ich habe schon mehrfach das Kloster und die Gottesdienste von Pfarrer Schwarz besucht und war begeistert von seiner Überzeugungskraft, der direkten Vermittlung des Glaubens und die intensive Verbindung zu seinen Gemeindegliedern. Immer wieder bin ich erstaunt, wieviel junge Leute er in die Kirche zurückführt. Aber all das will ja die Landeskirche nicht. Sie zerreibt sich stattdessen in eigenen Machtkämpfen und Bürokratismus und vergisst darüber die Menschen, für die sie eigentlich da sein sollten. Bitte übermitteln Sie meinen Standpunkt (oder diese mail) an die entsprechend verantwortliche Institution , die für dieses Unrecht verantwortlich ist. Lassen Sie sich nicht entmutigen, wir stehen hinter Ihnen und werden den weiteren Fortgang sehr kritisch verfolgen.

  82. wigberti

    Guter Rat(schlag) ist teuer in diesen Zeiten.

    Wir sind nicht angetreten um zu konvertieren, sondern das Bekenntnis in der Kirche weiterzuführen.
    Wenn wir hätten wechseln wollen, hätten wir das längst tun können.
    @Markus. Danke an dieser Stelle ! Wir sind uns der anderen Kirche bewußt. Und schmälern deren Leistung im Weinberg des Herrn nicht!
    Wir aber wollen Ökumene!
    Ökumene heißt nicht wechseln, wohin es gerade passt, oder einen Einheitsbrei..
    Die Frage ist die, der EINEN apostolischen Kirche Christi !
    Vielleicht auch eine Anfrage an das (die) Bekenntniss(e) der EKD. Mittlerweilewirkt das alles sehr schwammig.
    Wo steht ihr, was wollt ihr?
    Die alte Grundfrage.
    Und um mit Luther zu antworten:
    Ecclesia semper reformanda !
    (lat. „die immer der Reform bedürftige Kirche“)

  83. Gentz

    Über die Notwendigkeit einer von Rom nicht genehmigten Bischofsweihe mag man geteilter Meinung sein. Das katholische Wollen indessen verdient Respekt. Allerdings sollte man den nicht innerhalb protestantischer Gemeinschaften erwarten. Der Protestantismus bliebe sich selbst nicht treu, wenn er nicht mit blindem Haß alles verfolgte, was auch nur entfernt an Kirche erinnert.
    Diesen Haß spürt Ihr, liebe Brüder in Werningshausen, nun hautnah. Laßt Euch davon nicht irre machen! Vertraut der Fürsprache der Gottesmutter und der Hilfe unseres Heilandes!

  84. Markus

    Warum treten Sie nicht der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche bei? Es ist eine gute konfessionell gebundene lutherische Kirche, die wirklich auf dem Boden von Schrift und Bekenntnis steht und wo das geistliche Amt wirklich ernst genommen wird.
    Sehen Sie sich doch mal die Internetseiten an.
    z.B.
    http://www.lutherisch-berlin.de
    http://www.lutherisch.de
    http://www.selk.de
    und andere
    Herzliche Grüße

  85. Georg

    Als katholischer Christ bin ich immer gern zu Gottesdiensten und Liturgischen Feiern nach
    Kloster Wigberti gefahren.Besonders haben mich
    die Predigten von Pfr. Schwarz angespochen. Es ist
    eine Oase des Geistes. Aber was sind die Beweggründe von Pfr. Schwarz für eine Bischofsweihe.Ein Bischof wird von einer Gemeinde erwählt,so geschehen am Anfang der Kirche.Ich habe auch keine Hinweise auf die Weihehandlung auf Ihrer Internetseite gelesen.
    Ich befürchte,daß durch diese ganze „Sache“ die
    Kommunität und das sehr gute Image Schaden
    nimmt.Es wäre m.E. dringend nötig,daß sich
    alle Beteiligten wieder an einen Tisch setzen,um
    den HL.Geist bitten,und die Angelegenheit
    schnelltens bereinigen.Das wäre mein Wunsch,
    um die segensreiche bisherige Arbeit im Weinberg
    des Herrn in dieser Region und darüberhinaus
    fortzusetzen.

  86. @wigberti:
    Brav habe ich diesen Link angeklickt. Da gab es einen neuen Link, der hierher leitete.
    Ansonsten: es ist eine Kommunität (u.a.) protestantischer Männer, die nach der Benediktsregel leben.
    Warum da jetzt ein besonderes Weiheamt nötig ist, ist mir schleierhaft, besonders da sich der Protestantismus in D mit der Ablehnung des Weihesakramentes profiliert hat. Und es wohl immer eine sehr gute Beziehung zur Landeskirche gab, die nur durch die Weihe gestört wurde. Was war also der Grund für die Weihe, die auch nach der Benediktsregel nicht nötig ist? Auch wenn ein Abt de Bischofsgewänder (Ring, Stab, mitra) trägt, ist er nicht unbeidingt als solcher geweiht.

  87. Kai

    Das Thema ist kompliziert und für das normale Gemeindemitglied kaum zu verstehen.
    Es entsteht dann ein schnell ein falsches Bild.
    Es ist bedauerlich, welchen Schaden man Pfarrer Schwarz ein halbes Jahr vor der Pensionierung ganz persönlich damit zufügt.
    Eine Amtskirche mit Augenmaß hätte das Thema ganz anders behandelt. Mit den noblen christlichen Inhalten ist es offenbar nicht weit her im Management meiner Landeskirche.

  88. Um ehrlich zu sein, ich denke, da wurde ein katholisches Wort genommen und es auf Biegen und Brechen der Bruderschaft angepasst.

    a) Ein Weihbischof ist immer einem Bischof zur Unterstützung zugeteilt, hat aber ein Titularbistum.
    b) Ein Klostervorsteher (Proir, Abt, wie auch immer) hat zwar die bischöfliche Jurisdiktionsgewalt über sein Kloster, wenn dieses Exemt ist, aber keine Bischofsweihe. (Eventuell war das mal so, um im Kloster Mönche zu Priestern zu weihen).
    c) ein Bischof wir von mindestens drei Bischöfen, nicht von einem Pfarrer i.R. geweiht.

    • wigberti

      @Philipp
      genau deshalb steht ganz im Eingangsbeitrag: „Wer jetzt nicht weiß, worum es geht, sollte sich vorerst über uns … und über die Sachlage informieren.“

      Deshalb ist sowohl dein Punkt a), als auch Punkt c) zwar an sich richtig, aber Dir fehlen da anscheinend Informationen , mit denenen Du beide Punkte als Argument zurückgezogen hättest.
      Mehr kann ich aber im Moment leider nicht dazu sagen.

      Gott befohlen, Br. Klaus

  89. Shosh

    das ist erst ein versuch.

  90. Trotzdem ich selbst in der EKD bin, bin ich leider zu wenig im Bilde, welche unterschiedlichen Auffassungen es in der evangelischen Kirche über das Bischofsamt gibt.

    Sponatan würde ich denjenigen zustimmen, die auf die vielen anderen Brüche des Kirchenrechts hinweisen, auf die nicht mit Sanktionen reagiert wird.

  91. Br. Stefan

    Angesichts der guten Arbeit von Prior Schwarz im Weinberg des HErrn und dem lebendigen Glauben in seinem Kirchspiel muß man sich wirklich fragen, was die Leitung der Landeskirche zu ihrem derzeitigen Handeln gebracht hat:
    Fürchtet man- irrtümlich-, daß Werningshausen Zentrum einer Opposition gegen interne Maßnahmen der Landeskirche sein könnte? Dieser Verdacht dürfte ja nach dem entsprechenden Dementi der Bruderschaft vor dem MDR und damit vor der Öffentlichkeit aus dem Weg geräumt sein.
    Schlimmer dagegen wäre es, wenn man in der Leitung der Landeskirche nicht in der Lage wäre, den Unterschied zwischen einem Landes-Bischof (=Amtstitel mit Amtsanspruch in der EKD) und einem Weih-Bischof (=Weihegrad ohne Amtsanspruch in der EKD, aber hier im Dienst einer Klostergemeinschaft) theologisch zu erfassen.
    Daß sich Ordination und zusätzliche Weihe ausschließen würden, wie der Vertreter der Landeskirche beim MDR sagte, wird man in den protestantischen Bekenntnisschriften wohl kaum finden.
    Die Landeskirche wendet sich beim MDR gegen ein „katholisches Verständnis“- nämlich die Wertschätzung der altkirchlichen Weihe. Wer sich von der Wertschätzung der Weihe (die es u.a. auch bei den „Orthodoxen“ gibt) derart distanziert wie die Landeskirche muß sich wohl die Frage gefallen lassen, ob man an der Einheit der Christen und an der Ökumene überhaupt noch interessiert ist…

    • caesar

      „Wer sich von der Wertschätzung der Weihe (die es u.a. auch bei den “Orthodoxen” gibt) derart distanziert wie die Landeskirche muß sich wohl die Frage gefallen lassen, ob man an der Einheit der Christen und an der Ökumene überhaupt noch interessiert ist…“
      Kann man die Frage nicht auch anders herum stellen: Wieso schließt sich diese Gemeinschaft nicht gleich der römischen oder griechischen oder einer anderen orthodoxen Kirche an? Protestantische Kirchen sind nun einmal anders, kennen zum Glück keinen Marienkult u.a.m. Ich finde das gut so. Aber wenn es mich mal überkommt und ich Weihrauch brauche, dann besuche ich einen orthodoxen Gottesdienst. Kein Mensch hindert mich daran. Und das reicht dann auch eine Weile. Und so bin ich wieder wohlgerüstet für intellektuelle evangelische Predigtgottesdienste. Ich finde die Verschiedenheit sehr gut, bitte keine Vermischung und kein liturgischen Einheitsbrei im Gottesdienst!

      • Soviel ich verstehe ist Weihrauch, wenn im Lutherismus nicht immer ueblich, Teil des lutherischen liturgischen Erbes. Ich irrte mich vielleicht wenn ich sage dass es bei der Reformkirche nie gebraucht wird. Die protestantische Kirche in Mitteldeutschland ist, soviel ich allmaehlich verstehe, nicht mehr lutherisch sondern eine Art Unionkirche (wenn ich falsch verstehe, erleuchtet’s mir bitte). In lutherischen und anglikanischen Kirchen habe ich es bei den Gottesdiensten gesehen..beim Lesen des Evangeliums und beim Abendmahl. Uebrigens, ich war in einem russisch-orthodoxen Kloster fuer PASCHA (Ostern) und die Predigt war hervorragend! Die Kirche ist eine im Himmel und Erde und Hlg Johannes erzaehlt dass Weihrauch im Himmel benutzt wird:
        Offenbarung 8:3:
        3Und ein andrer Engel kam und trat an den Altar und hatte ein goldenes Räuchfaß; und ihm ward viel Räuchwerk gegeben, daß er es gäbe zum Gebet aller Heiligen auf den goldenen Altar vor dem Stuhl.

  92. Michael Hielscher

    Also ich verstehe Herrn Pfarrer Schwarz nur zu gut , wenn man einen Traum hat dann soll man ihn leben.
    Was ich nicht begreifen kann und mich ärgert, wie kann die EKMD ihre kirchliche Verfassung über das Grundgesetz stellen.
    Wie es auch sei , ich kenne Franz Schwarz und ich kann ohne die EKMD leben, aber ohne meinen Pfarrer nicht .
    36 Jahre haben wir seite an seite gestanden und ich stehe mit vollem Einsatz zu Herrn Prior Schwarz und meiner Heimat Gemeinde Haßleben
    Es ist recht was Sie tun und was sie taten.

  93. Ich finde es wichtig, daß man zwischen Kirche im apostolischen Sinn (immerhin von Jesus gestiftet) und dem Amtsapperat unterscheiden muß. Von diesem bin ich zur Zeit schon wirklich zutiefst enttäuscht.
    Wenn das Eine aufgebaut wird und von dem Anderen eingerissen wird, ist das schon zutiefst bedenklich.

    Und noch etwas:
    Das Layout und der Bloganbieter wurden geändert.
    Ich hoffe, man nimmt es mir nicht übel.

    Gott befohlen, Br. Klaus

    • Petra

      Lieber Bruder Klaus,

      unter
      http://altkatholisch.wordpress.com/2009/06/16/noch-ein-evangelischer-bischof-in-mitteldeutschland-prior-von-st-wigberti-lies-sich-zum-bischof-weihen/#comments

      stellten Sie mir in Aussicht, meine Fragen indirekt durch einen Artikel in Glaube+Heimat zu beantworten, welche sind:

      1. Wie kam Prior Schwarz darauf, sich zum Bischof weihen zu lassen? 2. Wieso musste das “nicht-öffentlich” sein? 3a Was bringt es dem Kloster (geistig, spirituell)? 3b Was bringt es der Gemeinde/der Seelsorge?

      Als nicht-evangelische Christin bin ich nun gerade dabei, mir dieses Blatt zu organisieren – aber dort steht ja anscheinend sowieso nicht Ihre Position? Darum würde ich jetzt gern auf Ihr Angebot zurückkommen „Ansonsten schicke ich Ihnen gerne danach noch etwas.“ Darum bitte ich.

      Beste Grüße
      Petra

      • wigberti

        Liebe Petra!

        Glaube&Heimat hat das Interview dann doch nicht gedruckt (lieber eine Karikatur).

        Hier wäre es:

        Herr Prior. Sie haben sich zum Bischof einer Gemeinschaft weihen lassen, verstehen sie sich noch als Evangelischer Pfarrer?
        Unbedingt. Vielleicht nicht in der Formulierung Evangelisch, weil diese Begriff nicht eindeutig genug ist, wohl aber unbedingt als Pfarrer in der Tradition der lutherischen Kirche und ihrer Bekenntnisse. Den empfangenen Segen möchte ich Sonntag um Sonntag an alle weitergeben, die Gottes Zuspruch suchen.

        Was hat Sie dazu bewogen, sich zum Bischof weihen zu lassen?
        In erster Linie die Begegnung mit den ökumenischen Bewegungen in unserem Land. Auch wir hier in Thüringen können nicht von Ökumene reden, wenn wir nicht immer und immer die Tradition der ganzen Kirche vor Augen haben und uns, übrigens ganz im lutherischen Sinne, dieser Tradition verpflichtet fühlen. Diese schließt ein, dass wir auch die Weihen der alten Kirche, die leider in den Wirren der Reformationszeit ver-loren gegangen sind, anerkennen. Selbst Martin Luther hat mit diesem Problem gerungen und nur aus der Not seiner Zeit heraus gehandelt. Es gibt auch keinen Hinweis, dass er seine Priesterweihe widerrufen hätte.
        Inzwischen gibt es auch in den evangelischen Kirchen Traditionslinien, die diese alte Apostolische Tradition wiedererlangt haben. Die Bischofsweihe ist für mich ein logischer Schritt ganz im ökumenischen Sinn. Es mag „altmodisch“ klingen, aber die Antwort steht in 1.Tim 3,1: Wer ein Bischofsamt begehrt, der begehrt ein köstlich Werk.

        Wer hat Sie berufen?
        In der Tradition dieser Gemeinschaften suchen die Bischöfe nach geeigneten Kandidaten, die in ihrem Umfeld für die Kirche und die ökumenische Bewegung glaubwürdige Zeugen sein können. Wenn keine Beanstandungen dem gegenüberstehen werden die Kandidaten dann geweiht.

        Warum ist die Weihe im Verborgenen geschehen?
        Andersherum. Sie ist nicht im Verborgenen geschehen, sondern lediglich nicht in der Öffentlichkeit. Der Grund liegt einzig darin, weil diese Weihen ursächlich für die geistliche Betreuung der Gemeinschaft und der ihr Verbundenen gedacht ist, und nicht um die Landeskirchliche Ordnung wanken zulassen. Die Bruderschaftsbischöfe haben keine Jurisdiktionsgewalt. Sie unterstellen sich immer und überall den „regierenden“ Landesbischöfen. Gerade diese Gemeinschaften haben, im Gegensatz zu manch anderem theologischen Ansatz immer in der Kirche und für die Kirche gearbeitet. Nie, wirklich nie, gegen die Kirche, als deren treue Mitglieder wir uns verstehen.

        Weshalb ist Ihnen die apostolische Sukzession so wichtig?
        Die apostolische Succession ist ein biblischer Befund. Sicher kann man aus dem Neuen Testament auch andere Traditionsstränge herauslesen. Die sicher ihre Berechtigung haben, und die ja auch in mancher kirchlichen Gemeinschaft Eingang gefunden haben. Wir fühlen uns eben diesem verpflichtet. Unsere Gedanken gehen dabei keineswegs in romanisierende Richtung, sondern wir folgen einem Traditionsstrang, der uns für Leben und Lehre der Kirche wichtig scheint. Das dieser Strang ökumenisch der Wichtigste ist, ist uns dabei klar. Schließlich wird er in so gut wie allen Kirchen gepflegt. Sowohl die römisch- katholische, als auch alle orthodoxen und auch die orientalischen Kirchen pflegen genau diesen Traditionsstrang. Ebenso die Anglikanische und auch die Nordisch- Lutherischen Kirchen halten daran fest. Im Grunde ist er eine ungeheuer große ökumenische Chance für unsere Kirche. Ich habe ja oben schön erwähnt, dass Martin Luther aus der Notsituation heraus anders agiert hat. Ich bin mir sicher, hätte er die heutigen Chancen gehabt, er hätte sie genutzt und sich nicht willentlich gegen die Tradition der gesamten Kirche gestellt.

        Sind Ihnen die möglichen disziplinarrechtlichen Konsequenzen klar?
        Klar ja, aber nur aus der Sicht einer Kirche, die Verwaltet und Ämter hat, die ihre Berechtigung haben. Aus der Sicht einer geistlichen Entscheidung heraus nicht. Wenn es keine Verfehlungen gegen die Lehre der lutherischen Kirche gibt, auf die ich ja ordiniert wurde, warum sollten dann disziplinarrechtliche Folgen entstehen. Auch die Gemeinden habe ich nach bestem Wissen und Gewissen verwaltet. Schließlich bin ich kein Konkurrenzunternehmen gegen die Landeskirche. Wenn die Kirchenleitung mich fair behandelt, habe ich nichts zu befürchten. Wir haben kein schriftlich fixiertes Gesetz verletzt, sondern nur getan, was – aus welchen Gründen auch immer – „Ärgernis“ heraufbeschworen hat. Verletzung ist nicht mein Prinzip.

        Warum haben Sie den Widerruf zurückgenommen?
        Weil diese Unterschrift in einem Eilverfahren von mir abverlangt wurde und ich erst nach guter Überlegung bemerkt habe, was ich da unterschrieben habe. Bei etwas ruhigerer Betrachtung war mir eindeutig klar, dass man eine göttliche Gnade nicht zurücknehmen kann und soll.

        Fürchten Sie keine Nachteile für die St.- Wigberti- Bruderschaft?
        Gott wird seinen Weg mit unserer Gemeinschaft gehen. Wir verstehen uns als Gemeinschaft im Dienst der lutherischen Kirche und der Ökumene. Solange es diese gibt werden wir darin verbleiben. Gott hat uns reich gesegnet, er wird es weitertun. Die Bibel lehrt uns, auf Gott zu vertrauen und sich vor Menschen nicht zu fürchten. Das ist nicht immer leicht, aber wir wollen es versuchen.

        …soweit das Interview

        Gott befohlen, Br. Klaus

  94. Frank-Walther

    @Stephan Buchenau
    „Ich bin schon erstaunt, welche skurrilen Blüten in der Evangelischen Kirche treiben dürfen.
    Ich bitte Sie, die Sache zu einem friedlichen Ende zu bringen.“

    Stimmt mit den skurrilen Blüten. Aber das trifft sicher nicht auf Pfarrer Schwarz zu, sondern betrifft alle möglichen Verirrungen in der Ev. KIrche in Vergangenheit und Gegenwart.
    Die Frage ist doch wohl, wer hier etwas schleunigst zu Ende bringen muß und völlig überzogen hat! Sicher nicht Pfarrer Schwarz, sondern eine Kirchenleitung, die von allen guten Geistern verlssen ist. Ausgerechnet einen bekenntnis- und bibeltreuen Vertreter der eigenen Zunft nimmt man sich vor, während ansonsten zuhauf „die Verfassung“ negiert und gebrochen wird. Überhaupt erscheint mir eine Berufung darauf mehr als lächerlich.
    Die heutige Kirche ist mehr denn je durch Pluralismus und Beliebigkeit gekennzeichnet, d.h. Jeder macht im Grunde, was er will.
    Werningshausen hebt sich gerazu wohltuend davon ab.
    Die EKM sollte endlich akzeptieren, dass es auch andere Richtungen innerlich des ev. Christentums gibt, die nicht mit der offiziellen Linie übereinstimmen. Ansonsten wird die Auswanderung aus der Amtskirche weitergehen bzw. sich beschleunigen.
    Ich rate den Brüdern, unbeirrt ihren Weg zu gehen und sich nicht einschüchtern zu lassen!

  95. Stephan Buchenau

    Ich bin gerne mit Konfirmanden in Werningshausen gewesen und bedaure die derzeitige Entwicklung sehr. Ich verstehe Sie, verehrter Bruder Schwarz, nicht! Bzw. ich frage mich, ob das wahr ist. Sie haben sich zum Bischof weihen lassen? Bruderschaftsintern?
    Wozu das? Was ist daran wichtig.

    Wir haben in der Gemeinde andere Probleme zu schultern. Und: Die gewählte Bischöfin der EKM muss sich der Loyalität ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen versichern können.

    Ich bin schon erstaunt, welche skurrilen Blüten in der Evangelischen Kirche treiben dürfen.

    Ich bitte Sie, die Sache zu einem friedlichen Ende zu bringen.

    Mit freundlichem Gruss, Stephan Buchenau

  96. Remi

    Als Theologe der die Gemeinschaft in Werningshausen sehr schätzt finde ich die Sache höchst bedauerlich. Meinem Verständnis des Bischofamtes entspricht es nicht das Amt ohne von einem Bistum gewählt zu werden anzunehmen.
    Die Gemeinde ruft als Volk Gottes seine Diener.
    Ich hoffe dass diese Krise bald, zum Wohle aller Beteiligten überwunden werden kann.

  97. Christ

    Kirche ist mittlerweile ebenso ein Wirtschaftsunternehmen, wie andere auch. Die Landeskirche Rheinland will mit einem „Pfarrer-TÜV“ alte Pfarrer ohne Pfarrei, die ausschließlich in zozialen Einrichtungen arbeiten, in den Vorruhestand drängen. Hier der Artikel dazu: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,630736,00.html

    Mit Glaube hat Kirche heute nur noch am Rande zu tun. Er wird vermittelt, aber der Gläubige steht oft allein da, wenn er Fragen oder Nöte hat. Die Kirche ist viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, als dass sie sich ausreichend um die Gemeindeglieder und auch Nichtgemeinde kümmern kann.

    Dass auch in den Reihen der „Geistlichen Führung“ Hahnenkämpfe stattfinden, ist doch hinlänglich bekannt. Jeder krallt sich doch nur wegen des schnöden Mammon an seinen Stuhl und sieht zu, dass er an einem anderen sägt, um selbst nicht zu fallen.

    Und die Beurlaubung dieses Pfarrers ist einmal mehr der Beweis, dass Kirche nicht einmal unter dem großen Dach miteinander auskommt. Somit also kein Wunder, dass der gemeine Gläubige oder auch Nichtgläubige kopfschüttelnd weitergeht, wenn die Glocken am Sonntag zum Gottesdienst oder der Messe rufen.

    Kirche hat ganz andere Probleme, als Kirchenaustritte. Kirche muss sich auf ihren Ursprung besinnen. Dann können wir gern wieder miteinander reden. So wie Kirche zurzeit agiert, intern und nach außen, so hat Kirche keinen langen Bestand mehr. Ganz davon abgesehen, dass Kirche sich auch nach außen unglaubwürdig darstellt.

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