Presseartikel

Es ist ja schon skurril, was man so alles zum Thema Pfarrer Schwarz in der Zeitung liest.
Besonders „Glaube+Heimat“ tut sich ja besonders hervor, wenn es darum geht, die Sache durch Halbwahrheiten ins falsche Licht zu rücken. Die Krönung jedoch war eine Karikatur, die dort heute (am 02.07.09) abgebildet war.

 karrikatur (Quelle Glaube und heimat)

was wollte uns der Zeichner damit sagen….????

Mir fallen eigentlich nur zwei Gedanken und Bilder dazu ein:

1. Nicht immer ist Weg, den die breite Masse geht, der Richtige.
Wie war das noch…“wessen Brot ich eß, dessen Lied ich sing“

2. Da vergleiche ich die Karikatur doch lieber mit dem Bild „Der breite und der schmale Weg“ – und gehe gerne den schmalen und beschwerlichen.

Der breite und der schmale Weg

Was aber soll eigentlich eine Karikatur zu diesem ernsten Thema ? Hier geht es unter anderem um die Existenz eines Lebenswerkes.
Das sollte sich der Zeichner vielleicht auch mal bewußt machen. Diffamierung gehört wohl zum Geschäft…
Aber immerhin…der kleine einsame Mann geht aus dem Regen heraus….

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21 Kommentare

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21 Antworten zu “Presseartikel

  1. I fully support +Bishop Franz in his struggle to maintain the traditions of the One, Holy, Catholic and Apostolic Church in Germany.

    His devotion to Christ as His priest has influenced me tremendously in my vocation and ministry in the United States. +Franz has proven to the world that his passion and commitment to the true, unchanging Church is unwavering against the dictates of secular materialism and apostasy.

    May our Lord Jesus Christ bless +Bishop Franz and the Monastery of St. Wigberti!

    In His Name,
    Fr. Bryon Koshgarian+, SSM

    St. Andrew’s Anglican Church
    Albany, New York
    http://www.standrewsaca.org

    Anglican Church in America
    Traditional Anglican Communion

  2. P. Franz

    Sie alle, die Sie um eine Lösung unseres „Problems“ gerungen und gekämpft haben, Ihnen möchten wir Dank sagen. Wir hätten dies fürwahr umsonst getan, wenn nicht am Ende die Versöhnung stehen würde. Gewiss es gibt wohl auch eine Zeit des Streites, aber das sollte nie das Letzte sein. So bitte ich alle – kehren wir im Herzen um zu dem Vater des Friedens und dem
    Gott der Versöhnung, der in Christus Mensch wurde, um uns mit IHM zu versöhnen.
    Gehen wir aufeinander zu, suchen wir das Gespräch und wir werden staunen, wie auch
    ein Streit, der im Guten endet, Segen bringen kann. Beharren wir nicht nur auf unser Recht, sondern öffnen wir uns der Hoffnung, dass alles gut wird. „ER wird´s wohl machen!“ Ich danke allen, die uns in diesem Streit nicht alleingelassen haben. Ich bitte alle, die wir verletzt haben – aufrecht um Vergebung und Verzeihung. Ich setze mein Vertrauen in den guten Geist Gottes, der unser aller Herz bewegt zum Guten. Möge es
    Gott uns schenken, dass wir gemeinsam seine (eine) Kirche bauen. Jeder dort, wo er steht und lebt. Jeder in seiner Gabe und Aufgabe. Gott hat die Lösung, weil er unsere Erlösung ist.

    • Fischer

      Lieber Bruder Michael H.,
      liebe Geschwister von St. Wigberti!

      Nie war ich so in Gewissensnot gegenüber meiner Kirche, wie in diesen Tagen. Seit über zwanzig Jahren sind wir immer wieder beschenkt und voller neuer Glaubenszuversicht in die rote gottlose Stadt, in der wir leben, zurückgekehrt. Franz und die Brüder sind für uns der lebende Beweis, dass Nachfolge möglich ist, Wirkung zeigt. Ob in einer Gott- und Menschen verachtenden bolschewistischen Diktatur oder in einer pluralistischen, freien mit vielfachen Versuchungen und Ablenkungen geprägten Gesellschaft. Liebe Geschwister, egal ob Evangelisch, Katholisch, Freikirchlich…wir sind hier gemeinsam in der DIASPORA. Dieser unsinnige Streit um, den von mir so hochgeschätzten Bruder Franz, muss umgehend zum Ende gebracht werden. Der Widersacher lacht sich eins ins Fäustchen, und wir Christen verlieren nur am Ende. Am 22.7. soll in Gotha eine Informationsveranstaltung für alle GKR-Vors. und Stellv. stattfinden. Ich hoffe und wünsche, dass 1. Viele kommen, 2. eine ehrliche Diskussion stattfinden kann, 3. Auch Franz Schwarz eingeladen wird.

      Ekkehart

      • Michael H.

        Hallo Ekkehart,

        danke für die Unterstützung, ja es ist nicht zufassen, gerade jetzt brauchen wir Pfarrer wie
        Pfarrer Schwarz im Amt, der den Menschen „Hoffnung „gibt in den stürmischen Zeiten der globalen Wirtschaftskrise.
        Wir haben alle mehrfach zur EKM geschrieben, telefoniert, all das brachte bisher nichts.
        Hoffen wir das Probst Werneburg, sich der Einladung an nimmt und Pfarrer Schwarz zu dieser Versamlung bestellt.
        Denn dann hat er auch einen Richtigen Schritt gemacht zur Beilegung des sinnlosen Disputes.

        Danke

        Michael.H

    • Fischer

      Lieber Bruder Franz,

      ich habe die Hoffnung und den Glauben, dass am Ende alles gut. Ganz am Ende sowieso!
      Von Propst Werneburg erhielt ich eine Einladung zu einem Gesprächsabend am 22. nach Gotha. M.E. solltest Du dort unbedingt dabei sein! Vermutlich hast Du keine Einladung erhalten. Ich habe dem Propst eine email geschrieben, die ich Dir gern senden würde.

      Der Herr sei mit Dir!

      Ekkehart aus S.

  3. Michael H.

    Liebe Brüder,

    Presse , kann man gute oder schlechte haben, beide sind von nutzen, wenn man es für sich behaupten kann.
    Es ist kein Schaden an Pfarrer Schwarz, wenn alle Menschen da draußen erfahren, wie man mit Ihm umgeht.(wieso sollte es einer sein ?)

    Wir müssen nicht mal selber an die Presse, alles wird von dennen die gegen uns sind gemacht.

    Ist nett von dennen, denn sie wissen nicht was sie tun.( da ist echt was wahres dran)

    Euer Bruder Michael H.

    ( Ps. Danken wir all dennen, die für uns so fleißig Presse machen.)

  4. He & Bi

    Was ist den mit der kirchlichen Obrigkeit in Thüringen los ????
    Da sind 2 Pfarrer. Beide über sechzig.
    Der Eine katholisch der Andere evangelisch.
    Beide haben sich in ihren Wirkungskreisen sehr verdient gemacht.
    Die gute Arbeit vieler Jahre hat sichtbare Früchte in allen anvertrauten Gemeinden getragen.
    Da gibt es für Pfarrer Schwarz keinen Bonus bei den Verantwortlichen der evangelischen Landeskirche, ob seiner Verdienste. Nein-, Er hat gegen die Richtlinien der Amtskirche verstoßen und da gibt es nur eine Entscheidung, die da heißt „Suspendierung“! Ist das christlich und gerecht, vor allem für die Ihm anvertrauten Christen??????
    Was müßen die nun von Ihrem Pfarrer denken????
    Er ist von jetzt auf gleich nicht mehr tragbar für die Landeskirche! (Pfui, kann ich das nur kommentieren.)
    Genau so unchristlich und hart ist die Entscheidung der katholischen Obrigkeit in Bezug auf das weitere Wirken von Pfarrer Johannes Preis.
    Hier geht an einer Versetzung aus seiner Pfarrei kein Weg vorbei. Im Vorfeld hatte der Pfarrer vor ca. 2 Jahren um Entbindung – wegen schwerer Krankheit- bei seinem Dienstherrn gebeten.
    Nachdem alle Schäfchen um die Rückkehr der Gesundheit des „Guten Hirten“gebetet hatten, wurde das Wunder wahr. Der Pfarrer war vollständig genesen und wieder für seine Schäfchen da.
    Die Amtskirche hatte in dieser Zeit aber schon anders entschieden und hält eisern und hart an der Entscheidung fest!
    Für die katholischen Christen in der Diaspora eine mehr als bittere Wahrheit.
    Durch diese Tatsachen ist das Wirken von christlicher Liebe, Toleranz, Weitsicht und Weisheit der Verantwortlichen nicht offensichtlich geworden, im Gegenteil!!!
    Wer wundert sich eigentlich noch über die schwindenden Mitglieder in der christlichen Kirche in Deutschland????
    Es ist an der Zeit sich auf die christlichen Urwerte zu besinnen. Glauben wir nicht alle an den einen Gott?
    Nur die Einigkeit im christlichen Glauben macht die Kirche stark und die Kirche sind wir Christen alle.

  5. Br. Stefan

    „Wer sich gegen alle Regeln der Verfassung innerhalb seiner eigenen Landeskirche zum ‚Bischof’ weihen lässt, hat damit die Gemeinschaft der Landeskirche verlassen“, erklärt der stellvertretende Landesbischof, Propst Dr. Hans Mikosch.
    Nun so eine seltsame Karikatur in einem der Landeskirche nahestehenden Blatt.
    Der Wille zur Versöhnung, zu friedlicher Einigung und ökumenischen Gedanken scheint leider sehr einseitig von der Bruderschaft auszugehen.
    Vielleicht ist man sich bei der Landeskirche und bei G&H zu sehr bewußt, daß auch der heilige Wigbert ein Priester im Dienst der heiligen Kirche war- kein Lutheraner und kein Protestant.
    Sollte die Bruderschaft (gemeinsam mit den Christen von Werningshausen, Haßleben und Nöda) angesichts der neuerlichen Angriffe nicht mal über Matth. 10, 14 nachdenken?

  6. Matthias H.

    Lieber Bruder Klaus – der Worte sind viel gewechselt, der Polemik auch (Wenn EKD oder EKM so übel sind, warum wollen Sie dann dazu gehören? In keiner anderen „Firma“ wäre derart grundsätzliche Kritik möglich, ohne daß die Mitarbeiter Konsequenzen zu tragen hätten. Das ist keine Drohung, sondern eine Anfrage an Ihrer Aller Loyalität gegenüber der EKM.)
    Meine Frage: Warum Bischofs- und nicht Abtsweihe haben Sie leider nicht beantwortet – zumal, wie Sie jetzt schreiben, Prior Franz eine Priesterweihe – und damit wohl auch die Sukzession – schon hatte.
    Was also machte das Wichtige dieser Weihe aus?
    Und was Jesus betrifft… angesichts der Lage der Christen in unserem Land gäbe es fraglos für ihn Anderes, was seine Jünger beschäftigen sollte..
    Ach.. noch was: Warum ist die Ökumene derart wichtig für Sie – und worin besteht eigentlich das Proprium der Evangelischen im ökumenischen Dialog? – gesegnete Wünsche – M. Hemmann

    • wigberti

      Antwort ging per email raus.

      Gesegnete Nachtruhe, Br. Klaus

      • Matthias H.

        Eine Mail zurück – und abschließend in Freundschaft die Empfehlung, sich bei den eigenen Blogbeiträgen doch polemischer, herabwürdigender und diskriminierender Äußerungen anderen Auffassungen gegenüber zu enthalten. Es unterstützt die eigene Sache kaum, wenn Personen, Kirchen (und ihre Mitarbeiter) oder die Presse angegangen wird mit Bemerkungen, daß jene Meinungen „skuril“ oder „die Krönung“ seien; mit Assoziationen zur DC-Reichskirche unter Müller, sich „lächerlich machen“, „Strafandrohungen“ usw. usf. – Solcherart Nebelbomben lesen sich gut, schaden aber ihrem Anliegen sehr. Sie lassen vermuten,
        daß – wenn die Nebel verzogen sind – eben nichts „dahinter steht“, um die Anfrage tatsächlich argumentativ zu entkräften. Und die Pauschalverweisung (fast schon Verfluchung, wie ich es lese), alle, die nicht auf ihrem – schmalen – Weg gingen, seien schnurstracks auf dem zur Hölle… , na, ich weiß nicht. Wer soll Sie da noch ernst nehmen?
        In diesem Sinne hoffe ich auf inhaltliche Aufklärung – vielleicht auch in G + H. Viele engagierte und gläubige Christen warten darauf! – GOTT zum Gruße
        Matthias H.

      • wigberti

        Vielleicht noch eine Erklärung.
        Ich habe bewußt das Wort „Skurril“ benuzt, denn genau das wurde in einem Zitat in dem letzten G+H Artikel, der eine Meinung gegen uns wiedergab, als Blickfang hervorgehoben.
        Statt aber, um der Information willen, die vom Chefredakteur selbsterstellten Interviewfragen und deren Antworten von Pater Franz abzudrucken, nutzte man den Platz dann doch lieber für eine Karikatur, die „krönend“ über dem Artikel zu finden war.
        Immerhin ging der artikel darauf ein, daß das Thema heiß diskutiert wird.
        Wir bemühen uns sehr um Aufklärung, aber es scheint, man will es gar nicht wissen.
        Ich habe auch nicht gesagt, das alle auf dem breiten Weg gen Hölle marschieren, sondern nur, daß wir uns einen Weg gewählt haben und den auch gehen. Wie wir erfahren, ist er beschwerlich. Mögen andere ihren Weg finden.

  7. wigberti

    Lieber Br. Matthias!

    Ich muß Sie leider wieder enttäuschen. Die Weihe hat überhaupt nichts mit der Frage zu tun „wer hat (ist) die Richtige“.
    Genau das will man uns ja immer unterstellen. Auch mit der neuen Bischöfin hat es überhaupt nichts zu tun.
    Wer in die Ämter der EKM gewählt wird ist und bleibt eine Entscheidung der Synode.

    Ich gehe insofern mit Ihnen mit, dass für Pater Franz die Weihe wichtig war.
    Und natürlich hat er schon seit Jahren die Priesterweihe, wie hunderte andere auch in der EKD. Da macht nur niemand Aufhebens von. (Da hätten sie viele rauszuschmeissen). Niemand hängt das an die große Glocke. Keiner macht ein großes Ding daraus.
    Lassen Sie diesen Menschen doch das, was Ihnen wichtig und heilig ist.
    Es mag Leute geben, denen es wichtig ist, sich zu bekreuzigen, anderen nicht. Wollen wir da auch einschreiten und sagen..das ist gegen die Ordnung???
    Laßt den Gläubigen ihre geistliche Freiheit!

    Warum ist der EKM (EKD) die Sukkzession nur so ein Dorn im Auge??? Keiner der Amtsträger hat einen Nachteil – Keiner, der sie nicht hat, wird angegriffen (auch wenn man uns das unterstellt).
    Wo liegt nur das Problem? Vielleicht doch die heimliche Sehnsucht?
    Stattdessen wird in manchen Landeskirchen der EKD wieder diskutiert, Stola und Albe abzuschaffen…zurück zu Talar und Beffchen. Die Ökumen war wirklich schon weiter. Nur glaubt man im Ernst, daß man gläubige Menschen so hin-un-herschubsen kann…heute so, morgen so…
    Wir sind hier keine 40 Stunden Pfarrer und Brüder. Wir sind Mönche und haben unser ganzes Leben der Kirche geweiht. 7 Tage die Woche / 365 Tage im Jahr. Und wir gehen diesen Weg seit 40 Jahren.
    Pater Franz hat mit sich dieser Weihe nie „erhöhen“ wollen, oder zweifelt die Ordination an.
    Wer das behauptet, lügt und verleumdet.
    Es wird, glaube ich Zeit, das nochmal deutlich zu sagen! (Wie oft eigentlich noch?)
    Man lässt es uns nur nie wirklich klar stellen.
    Aus persönlichen Briefen und schreiben pickt man das heraus, was einem in den Kram passt – in der Presse ist es nicht besser.
    Dadurch ensteht ein Informationsdefizit und das lässt die Leute wieder zu Mutmaßungen hinreissen.

    Sollte eine rote Linie überschritten worden sein, dann mit der Tatsache, hunderte Gemeindeglieder vor den Kopf zu stoßen und zu verletzen. Und zwar ganz bewußt, unbarmherzig und aus voller Absicht. Da wird mir regelrecht schlecht.
    Was Jesus wohl dazu gesagt hätte???

    Es wünschte eine gesegnete Nachtruhe, Br. Klaus

  8. Matthias H.

    Stellen wir mal die Frage: Was würde Luther dazu sagen?! Interessanterweise besteht die Möglichkeit eines „Eigenweges“ nur, wenn man die landeskirchliche Richtung – warum auch immer – verläßt. Worin, liebe Brüder, besteht denn der so gescholtene „neue Weg“ der EKM? Und warum ist gut evangelisch nur der, der von sich sagt: „Hier gehe ich – ich kann nicht anders?!“
    Das eigentliche Grundproblem freilich liegt in der Anmaßung apostolischer Bischofs (!) – Sukzussion, die ja wohl ein gehöriges Eigengewicht darstellen soll. Bei aller Verschleierung, die jetzt seitens Franz Schwarz geboten wird, ist dieser Akt ein Affront gegen landeskirchliches Recht und die reformatorischen Grundlagen, die eben keine Priesterweihe kennen. Mit Verlaub, Bruder Schwarz: Nicht irgendwelche „Wirren der Reformation“ (?), sondern konkret biblisch begründete Erkenntnis steht hinter dieser Praxis.
    Im übrigen hat der G+H-Zeichner NEL in seiner Karikatur den „hochkirchlichen Stuhl“ sehr hoch und sehr einsam gezeichnet – äußerst trefflich, wie ich finde. Eigentlich bräuchte es überhaupt keine weiteren Worte.
    Gott zum Gruße, liebe Brüder
    Matthias

    • Michael H.

      Lieber Bruder Matthias H.

      nur um mal was grundlegendes Klarzustellen,
      niemand hat sich angemaßt den „Bischofstitel“ zu beanspruchen.
      Vielmehr geht es um die Frage , ist die EKM im Recht ?
      Wir sehen das etwas anders, wo zu sagen wäre, die EKM ist und bleibt kein „eigener Rechtsstaat“ und unterliegt der Gesetzgebung des Freistaates Thüringen in diesem Fall und dem Grundgesetz.
      Hier ging es nie um „Glaubensangelegenheiten“
      Was Recht ist , muß Recht bleiben.
      Denoch danke ich die für Deine Meinung .

    • wigberti

      Sehr geehrter Herr Matthias!

      Danke für ihren Beitrag.
      Über die angeblichen Verschleierungsgründe fragen Sie doch lieber mal die Redaktionen der Presse und die EKM – die hat nämlich bisher immer nur die halbe Geschichte erzählt.
      Das sie überhaupt erzählt wurde, liegt auch nicht an uns, sondern an dem Willen der EKM, damit unbedingt an die Öffentlichkeit gehen zu wollen.

      Was Luther dazu sagen würde, wissen wir nicht – aber er würde sich angesichts etlicher Praktiken der EKM im Grabe herumdrehen. Beispiel Abendmahl – Zitat Luther: „Lieber würde ich den Leib Christi zwischen meinen Zähnen zermalmen, als daß ich glaubte, es bedeutet’s nur“.
      Die verschiedenen Pratiken der Abendmahlsfeiern kennen wir. Traubensaft und irgendwelche Abendmahlgedenkfeiern…
      Luther, der übrigens nie seine Priesterweihe zurückgenommen hat, hatte damals händeringend versucht, katholische Bischöfe zu gewinnen, damit die apostolische Sukzession auch in seiner „neuen“ Kirche Bestandteil ist.
      Über das landeskirchliche Recht würden wir uns ja liebend gerne unterhalten, wenn man uns nur ließe, anstatt ständig mit Einschüchterung, Verleumdung und Drohungen um sich zu werfen.
      Wenn Sie mit der apostolischen Sukzession nichts anfangen können, dann müssen Sie es nicht anderen absprechen.
      Dasselbe gilt für manche Kommentatoren, die z.B. nichts mit „Marienkult“ anfangen können (der im Übrigen gar keiner ist).
      Es fehlt jetzt eigentlich nur, daß uns vorgeworfen wird, zuviel zu beten – denn 4 mal am Tag Stundengebet kommt auch nicht in der EKM-Ordnung vor – genauso wenig wie monastischen Leben an sich.
      Ich denke, die Ev. Kirche ist so frei und stolz über die Freiheit die sie bietet. Freiheit in Sachen liberal und nach links geht scheinbar alles. Sobald es etwas konservativer wird, schreien dann viele betroffen auf.
      Ich frage mich nur, warum.

      Ebenfalls Gott zum Gruß,
      Br. Klaus

      • Matthias H.

        Lieber Bruder Klaus – oh, in so vielem sprechen Sie mir aus dem Herzen! Und überhaupt ließe sich trefflich disputieren über dies und das – hier aber steht doch ganz konkret die Frage (und ich vermute leider, diese war ursprünglich auch ein (Mit-)Motiv für den Schritt von Bruder Franz) – „wer hat sie“: die WAHRE Sukzession, gerade angesichts der avisierten (Verwaltungs-)Bischöfin in Magdeburg.
        – Vielleicht sind Sie ja etwas verwundert ob des Aufschreies in unserer ach-so-liberalen Kirche, die doch sonst alles durchgehen läßt.
        Aber ich vermute, daß selbst der Liberalste in unseren (!!) Reihen instinktiv spürt, daß hier eine rote Linie überschritten wurde.
        Konkret – Frage an Br. Franz – Was bewegte dazu, eine „Bischofs“weihe vorzunehmen und nicht – wie in diesem Blogg auch schon geäußert – eine Abtsweihe (die wohl kaum mediale oder auch nur innerkirchliche Aujfmnerksamkeit gefunden hätte).
        Oder geht es nicht doch sehr um diese öffentliche Aufmerksamkeit – und daß dieses Thema mal auf den Tisch kommt? Dann bitte: Sagen!
        In Übrigen – um kein falsches Bild abzugeben – stehe ich selbst den evangelischen Kommunitäten recht nahe, besonders den Brüdern auf dem Christus – Petersberg (b. Halle) und teile somit viele Ihrer berechtigten Kritikpunkte an unserer Kirche. Freilich handelt es sich dabei um Mißbildungen und FEHLER, die nicht an der Grundordnung rütteln…
        GOTT befohlen! Matthias H.

    • Lieber Bruder Matthias,
      als Psychotherapeut lernte ich, daß wir Menschen das Wort eigentlich nur benutzen, wenn wir etwas anderes machen, als unser Selbstverständnis es gebietet. Also bist auch Du der Ansicht, daß es weiterer Worte bedarf. Schön und Danke. Der hochkirchliche Stuhl ist sehr einsam, sehr einsam heißt nicht allein. Diese Einsamkeit schmückt Gottesnähe. Warum gibt es Mönche? Das Regelwerk des hl. Benedikts gibt Antwort. Und sollte eine kirchliche Gemeinschaft das Leben dieses Reglwerkes bejahend über Jahre begleiten, so ist es weder rechtlich noch menschlich für mich nachvollziebar, daß das Priester- bzw. Bischofsamt in dieser Form abgelehnt wird.
      Übrigens, weder Bruder Schwarz noch Du, lieber Bruder Matthias bist einsam. Ich schließe Euch beide in meinem nächsten Gebet mit ein.
      Bruder Joseph,O.S.B und evangelisch

  9. Doris

    Eine gelungene Karikatur in „Glaube und Heimat“!
    Der Himmel weint über die Zerrissenheit seiner Kirche.
    Die EKM hat sich „abgeschirmt“ vor der Realität. In geistiger Verwirrung laufen sie weiter ihren breiten, ausgetretenen Weg in das Unwetter hinein, unter ihrem Schirm bemerken sie nicht, daß der Himmel Tränen über sie vergießt. Das Ende ihres Weges ist unbekannt.
    Ein einziger einsamer Mann hat den Mut, sich den Tränen des Himmels schutzlos auszusetzen. Aber er geht dem Ende der Tränen des Himmels entgegen! Sein Weg zum hochkirchlichen Apostolat führt ihn steil bergan und das Ziel und Ende seines Weges ist klar in Sicht : der Thron, über dem es keine Tränen des Himmels mehr gibt!
    Sehen können dieses Ziel aber nur die Mitglieder der EKM, die zu dem einsamen Mann blicken.
    Tröstlich, daß mehr als die Hälfte der EKM- Mitglieder nach dem einsamen Mann blickt! Die anderen laufen stur vorwärts – in das nichts!
    Herr, sei ihnen gnädig – oder- dein Wille geschehe , Herr?

  10. Kant

    Wer sich zu der Karrikatur den „zweiten Blick“ gönnt – und Christen sind eigentlich Leute des zweiten Blicks – , merkt, dass sich der Karikaturist, bzw. Glaube & Heimat gehörig ins eigene Bein geschossen hat:
    Der eine – als Hochkirchler identifizierbar – geht aus dem Regen, der nur herunterprasselt, solange er sich in Nähe der EKM bewegt. Diese fürderhin bleibt im Regen, solange ihr Weg vorgezeichnet ist.
    Und dann sind es immerhin 7 von 6, die ihre Blicke von dem einen nicht losreißen können: Ist das die insgeheime Bewunderung für den Mut, gar Bekenntnistreue des einen? Ist das der rätselnde Blick, wie sich daraus Kapital für sich selbst schlagen lässt, weil doch eine gute Presse so wichtig ist? Ist das die völlige Unwissenheit, dass die Hochkirchler mehr als einer sind? Oder ist es das bildgewordene Signum der evangelischen (lutherischen?) Kirche, ein protestantischer Debattierclub zu sein – 7 mit ihrer Nase da lang, 6 mit ihrer Nase da lang? Ist das vielleicht die Frage, welches Bekenntis haben wir denn nun eigentlich? Sind die 7 die Thüringer und die 6 die KPS’ler?
    Und der Schirm… Der ist vielleicht gar nicht gegen den Regen aufgespannt, sondern gegen die Flut der Post, Proteste, Kommentare, wehalb er so groß sein muß?
    Und dann ist doch das hochkirchliche Refugium (Himmelreich?) höher angelegt als der Horizont der EKM: Gibt es im Evangelium nicht das Wort des Herrn, von der Stadt, die auf dem Berg liegt und weithin leuchtet??
    Es belustigt oder betrübt, was der zweite Blick alles zu Tage fördert…

    Im Gebet mit Euch verbunden.
    Kant

  11. Michael H.

    Ha, ist wohl etwas falsch dargestellt, nicht der „eine“ ist gemeint, sondern der,der sich gegen den „neuen Weg“ stellt.
    Na das ist doch ein typischer Fall von „eigendarstellung“ in dem Amt der werten EKM.
    Also uns ärgert es nicht, wenn man glaubt sich damit lächerlich zu machen, geben wir denen auch die Zeit dafür.

    Gott zum Gruße liebe Brüder

    Michael

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